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Opel Astra Sports Tourer: Erstmals elektrifiziert

Im September erfolgte die Enthüllung der jüngsten Astra-Generation als Fünftürer. Bereits jetzt legen die Rüsselsheimer mit dem Kombi Sports Tourer nach.
von Maximilian Stocker

Motorsport-Magazin.com - Die Kompaktkombi-Tradition bei Opel begann bereits vor fast 60 Jahren. Damals hieß das erste Modell Kadett Caravan und war so ziemlich der einzige Kombi mit vergleichbaren Abmessungen unter den deutschen Herstellern. Der neue Astra Sports Tourer sitzt auf der Konzernplattform mit dem Namen EMP2 und ist technisch eng mit dem Peugeot 308 und 308 SW verwandt. Die Außenmaße betragen 4,64 Meter in der Länge, 1,86 Meter in der Breite und 1,48 Meter in der Höhe. Der Radstand wird mit 2,73 Meter von Opel angegeben. Obwohl der neue Astra Sports Tourer verglichen mit seinem Vorgänger um sechs Zentimeter kürzer ausfällt, steigerte sich dennoch das Kofferraumvolumen. Jetzt passen statt 540 bis 1.630 Liter, 608 bis 1.634 Liter in den Kombi. Lediglich beim Plug-in-Hybrid muss man mit weniger Ladevolumen auskommen. Allerdings sind es hier immer noch 548 bis 1.574 Liter an Stauraumvolumen.

Gestensteuerung für die automatische Heckklappe

Zugang zum vergrößerten Kofferraum im Sport Tourer verschafft man sich mit einer Fußbewegung unter dem Heck. Mit dieser Geste soll sich die Heckklappe automatisch öffnen und auch wieder schließen lassen. Bei den Verbrennern bietet der Hersteller auf Wunsch den „Intelli-Space“-Ladeboden an. Der bewegliche Boden lässt sich mit nur einer Hand ganz einfach in zwei Höhen justieren und in einem 45-Grad-Winkel arretieren. Für noch mehr Platz klappen die Rücksitze serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 um.

Kaum optische Unterschiede zum Fünftürer

Das neue Markengesicht von Opel mit dem Vizor-Grill sowie die neue Leuchtgrafik der Intelli-Lux LED Pixel Scheinwerfer stehen dem Kombi wie auch dem Fünftürer gut. Die Lichter-Technik stammt direkt aus dem Insignia und dem Grandland und wurde mit dem Astra erstmals in die Kompaktklasse geholt. Auch im Innenraum des Sports Tourer gibt es wie beim Fünftürer das volldigitale Pure Panel, welches sich von der Fahrerseite aus in Richtung Mittelkonsole zieht. Zugleich lassen sich aber nach wie vor häufig genutzte Einstellungen, wie beispielsweise die Klimatisierung, mit Schaltern direkt anwählen. Die neue Generation der Infotainment-Systeme kann weiters Smartphones in allen Modellvarianten serienmäßig wireless mit Apple CarPlay und Android Auto koppeln.

Ein Plug-in-Hybrid als Ergänzung der Motorenpalette

Auch beim neuen Astra Sports Tourer werden weiterhin Diesel und Benziner angeboten. Den Einstieg macht ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 110 oder 130 PS. Den 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel gibt es nur mit 130 PS. Gekoppelt werden alle Aggregate serienmäßig an eine Sechsgang-Schaltung. Optional gibt es für den 130-PS-Benziner und die Diesel-Version eine Achtgang-Automatik.

Wie auch schon dem Fünftürer, spendiert Opel auch dem Sports Tourer eine Plug-in-Hybrid-Version. Der elektrifizierte Motor wird auf eine Systemleistung von 180 PS kommen und eine Kombination aus einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner und einem Elektromotor sein. Die Grundlage des E-Antriebs bildet ein 12,4 kWh-Akku. Zur genauen Reichweite im Elektromodus äußert sich Opel aber noch nicht. Auch der exakte Marktstart des Astra Kombi ist bis dato noch nicht bekannt. Die Preise für den Sports Tourer sollen zeitnah veröffentlich werden.


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