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Skoda Karoq: Update nach vier Jahren Bauzeit

Die offizielle digitale Präsentation des Skoda Karoq Facelifts findet am 30.11. statt. Vorab wurden schon jetzt zwei Designskizzen veröffentlicht.
von Maximilian Stocker

Motorsport-Magazin.com - Die aktuelle Version des Karoq ist bereits seit 2017 am Markt. Höchste Zeit also, dass Skoda ein Update für das Kompakt-SUV zur Verfügung stellt. Das Facelift hält optische, aber auch technische Erneuerungen bereit.

Überarbeitete Front

Bei der Betrachtung der Designskizzen fällt die neugestaltete Front des Karoq auf. Diese ist markanter gezeichnet und beinhaltet nun einen hexagonalen Kühlergrill mit Doppelrippen. Darunter ist ein breiter Lufteinlass zu erkennen. Die Frontscheinwerfer sind insgesamt schmaler als bisher und reichen bis an den Kühlergrill heran. Weiters wurden auch die Tagfahrleuchten überarbeitet, die beim neuen Modell nun zweigeteilt sind. Darunter ist eine zweite Leuchteinheit angeordnet, hier befinden sich die Nebelscheinwerfer oder in der Top-Ausführung ein separates LED-Modul.

Schlichtes Heck und kaum Änderungen im Innenraum

Die zweite Skizze vermittelt einen ersten Eindruck vom neu gestalteten Heck des Karoq. Neben dem längeren Heckspoiler und der optisch überarbeiteten Heckschürze mit schwarzem Diffusor ist auch die neue Form der gezeichneten Heckleuchten zu erkennen. Diese sind, ebenso wie die Frontscheinwerfer, flacher als bisher und betonen die Breite des Fahrzeugs. Die Überarbeitungen lassen die Heckpartie des SUV simpler und weniger markant wirken als beim Vorgängermodell.

Der Karoq steht weiterhin gemeinsam mit seinen Brüdern Seat Ateca und VW T-Roc auf der Konzern-Plattform MQB A1. Der modulare Infotainment-Baukasten MIB 3 ist aber neu im tschechischen SUV. Dieser setzt sich aus einem Touchscreen und optional aus einem digitalen Kombiinstrument der neuesten Generation zusammen. Des Weiteren gibt es im überarbeiteten Karoq neue Polsterdesigns sowie ein weiterentwickeltes Lederlenkrad.

50 Kilometer E-Reichweite

Das Skoda-SUV wird es weiterhin mit dem bekannten 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner und 115 PS geben. Eine Stufe darüber ist der 1,5-Liter-Motor mit 150 PS sowie der Zweiliter-Vierzylinder mit 190 PS angesiedelt. Bei den Dieselaggregaten gibt es den Zweiliter-TDI-Motor mit 150 beziehungsweise 190 PS. Als Getriebeoption steht entweder eine Sechsgangschaltung oder ein DSG-Getriebe mit sieben Fahrstufen zur Wahl. Allrad ist im Karoq ebenfalls verfügbar. Neu scheint ein Plug-in-Hybrid mit insgesamt 204 PS zu sein. Dieser Motor wird bereits im aktuellen Octavia verbaut und dürfte im Karoq für eine rein elektrische Reichweite von rund 50 Kilometer sorgen.