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Audi A8 Facelift: Neuer Look und eigene Luxusversion für China

Die vierte Generation des Flaggschiffs von Audi erhält einige Updates. Für knapp unter 100.000 Euro ist es ab Dezember zu haben.
von Maximilian Stocker

Motorsport-Magazin.com - Die Außenhülle des A8 wurde für den zweiten Modellzyklus opulenter gestaltet. Der Single-Frame-Grill ist größer geworden und auch dessen Chromwinkel nehmen von unten nach oben an Größe zu. Die seitlichen Lufteinlässe sind aufrechter angeordnet und ebenso neu gezeichnet wie die Matrix-LED-Scheinwerfer. Diese besitzen ab sofort 1,3 Millionen Mikrospiegel und zerstreuen das Licht in winzige Pixel. Dies ermöglicht beispielsweise die Implementierung des neuen Spur- und Orientierungslichts für Autobahnen.

Am Heck gibt es das gewohnte Leuchtband mit integrierter Chromspange. Die OLED-Lichtsignatur wurde für das Facelift-Modell neugestaltet. Über das Basis-Exterieur hinaus bietet Audi seinen Kunden das Chrom-Paket und erstmals für den A8 das neue S line Exterieur-Paket an.

Ähnliche Größen, adaptiertes Fahrwerk

Durch das Facelift ändern sich die Abmessungen des Audi Flaggschiffs im Segment der Luxuslimousinen nur minimal. Der A8 ist bei einem Radstand von 3,00 Metern 5,19 Meter lang, 1,95 Meter breit und 1,47 Meter hoch. Der S8 ist rund einen Zentimeter länger. Die Langversion A8 L kommt auf 5,32 Meter.

Die Karosserie folgt dem Prinzip des Audi Space Frame (ASF). Sie setzt sich zu 58 Prozent aus Aluminiumteilen zusammen. Die Fahrgastzelle besteht aus Stahlkomponenten, ergänzt durch eine steife Rückwand aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Die Steifigkeit der Karosserie legt die Grundlage für den Fahrkomfort und die akustische Ruhe im Interieur. Weiters ist der A8 serienmäßig mit einer Allradlenkung ausgestattet. Ergänzend befindet sich ein vorausschauendes aktives Fahrwerk an Bord. Dabei kann jedes Rad einzeln über einen Elektromotor mit zusätzlichen Kräften be- oder entlastet werden.

Neue 10,1-Zoll-Displays im Fond

Das Interieur wurde größtenteils nicht angetastet und kommt altbekannt daher. Neben Massagesitzen, neuen Interieur-Farben und den zwei zentralen Touchscreens (8,6 und 10,1 Zoll), wurde die aktuelle Version des Virtual Cockpits von Audi im A8 verbaut. Optional kann man dieses mit einem Head-up-Display verknüpfen.

Passagiere im Fond finden künftig zwei 10,1 Zoll große Full-HD-Bildschirme vor, die an die Rücklehnen der Vordersitze montiert sind. Sie geben Inhalte von den Endgeräten der Passagiere wieder, zudem können sie Audio- und Video-Streams, etwa von bekannten Streaming-Plattformen oder aus TV-Mediatheken, empfangen. Zusätzlich kann das Bang & Olufsen Advanced Sound System inklusive Verstärker für einen 3D-Klang auch im Fond bestellt werden.

Bekannte Triebwerke und ein Sondermodell für China

Die Basismotorisierung bildet der Dreiliter-V6-Benziner mit 340 PS. Entscheidet man sich für den Vierliter-V8, so bekommt man dieses Aggregat als 460-PS-Motor im A8 oder als 571-PS-Version im S8. Bei den Dieselmotoren wird eine Dreiliter-Turbo-Version mit 286 PS sowie eine Plug-in-Hybrid-Variante mit 463 PS angeboten.

Speziell für den chinesischen Markt wurde der Audi A8 L Horch entwickelt. Bei der Top-Version kommen bei einer Fahrzeuglänge von 5,45 Metern im Vergleich zum A8 L noch einmal 13 Zentimeter hinzu. Zahlreiche Luxus-Features wie Hochflor-Fußmatten, Ruhekissen, ein größeres Panoramadach sowie verschiedene Zweifarben-Lackierungen ergänzen die schon luxuriöse Grundausstattung.

Der überarbeitete A8 geht bereits im Dezember an den Start. Der Einstiegspreis in Deutschland liegt bei 99.500 Euro. Der sportlichere S8 wird für 144.800 Euro bei den Händlern stehen.


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