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Opel Grandland X erhält mit Facelift neuen Namen

Opel verpasst dem Grandland X ein Facelift. Technologisch soll der größte SUV des Autobauers aus Rüsselsheim zum Flaggschiff Insignia aufschließen.
von Maximilian Stocker

Motorsport-Magazin.com - Opels erstmals im Jahr 2017 vorgestellter SUV namens Grandland X war gemeinsam mit dem kleineren Crossland X der nächste logische Schritt für den Autobauer aus Rüsselsheim, um den heißen Markt der SUV bedienen zu können. Denn der bis 2015 produzierte Antara war zu diesem Zeitpunkt längst Geschichte und Opel hatte kurzzeitig keinen richtigen SUV im Programm, lediglich den kleinen Crossover Mokka

Das X verschwindet, das neue Markengesicht kommt

2021 steht ein Facelift für den Grandland an. Neben den optischen Änderungen an der Außenhülle sowie einigen Updates im Innenraum hat Opel das "X" im Modellnamen gestrichen. Darauf verzichtete der Autohersteller bereits vor einem Jahr beim kleinen Bruder Crossland. Eindeutig ist auf den ersten Blick Opels neues Markengesicht erkennbar. Der sogenannte "Vizor", den auch der zukünftige Astra tragen wird, prägt die breite Front des Fahrzeugs.

Hinter dem schwarzen Kühlergrill-Panel stecken diverse Technologiesysteme und Sensoren. Geschwindigkeits-, Brems- und Abstands-Assistenz, Fußgänger- und Verkehrszeichenerkennung und das Nachtsichtsystem finden hier Platz. Letzteres soll bis zu 100 Meter vor den Grandland blicken und potenzielle Gefahren erkennen können. Die beiden Matrix-LED-Leuchten wurden optisch in den "Vizor-Grill" integriert und sorgen für situationsgerechtes Licht, das sich an die Fahrbedingungen anpasst, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Große Bildschirmeinheit im Innenraum

Wie der kleinere Mokka erhält auch der Grandland ein großes Update im Interieur. Das "Pure Panel" dominiert die Cockpitlandschaft und schafft ein modernes Ambiente. Die große volldigitale Bildschirmeinheit besteht aus zwei Screens. Die Größe des Fahrerinfodisplays variiert je nach Ausstattungsvariante. Die Diagonale beträgt bis zu zwölf Zoll, die Mitteldisplays mit Touch-Funktion bis zu zehn Zoll. Beide Displays werden optisch unter einer Glasscheibe zu einem großen Widescreen vereint. Unterhalb des Bildschirms findet man im Opel noch einige klassische Schalter und Knöpfe für die Bedieneinheit der Klimaanlage. Standardmäßig können Smartphones kabellos geladen sowie mit Apple CarPlay und zu Android Auto verbunden werden.

Elektrifizierung bei Opel schreitet voran

Der Pkw-Hersteller der Stellantis-Gruppe will sich im rasant wachsenden Elektrosegment stärker positionieren. Der Grandland soll ebenfalls einen elektrischen Antrieb bekommen. Zudem sind laut Opel auch eine Plug-in-Hybrid-Version angedacht. Die Traditionsmarke mit dem bekannten Blitz-Emblem verzichtet nicht auf effizientere Diesel- und Benzinantriebe. Details zu den tatsächlichen Motorisierungen sowie zu den Preisen hat Opel noch nicht bekanntgegeben. Gegen Ende des Jahres sollen die ersten aufgefrischten Grandlands zu den Händlern rollen.


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