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Huayra R: Das extremste Hypercar von Pagani

Der Huayra R von Pagani ist kein Auto für die Straße. Das Leichtgewicht mit V12-Motor von HWA ist ein exklusives Fahrzeug für die Rennstrecke.
von Daniel Geradtz

Motorsport-Magazin.com - Zuwachs auf dem Markt der Hypercars: Der italienische Sportwagenbauer Pagani hat mit dem Huayra R sein neuestes Modell vorgestellt. Die Baureihe ist auf 30 Exemplare limitiert. Jedes Fahrzeug kostet 2,6 Millionen Euro zuzüglich Steuern. Eine Straßenzulassung gibt es für das Auto nicht. Es ist ausschließlich für die Rennstrecke bestimmt.

Pagani beschreibt das Auto als das extremste, das das Unternehmen je entwickelt hat. Der Huayra R bringt ein Trockengewicht von gerade einmal 1.050 Kilogramm auf die Waage. Damit ist er knapp 200 Kilo leichter als das Roadstar-Modell. Auch die Aerodynamik ist auf Sportlichkeit getrimmt. Die Ingenieure strebten bei der Entwicklung einen Anpressdruck von 1000 Kilogramm bei 320 km/h an. Dieses Ziel wurde laut dem Unternehmen schnell erreicht.

Mit seiner Sicherheitszelle und seinem Feuerlöschsystem erfüllt der Huayra R alle Vorgaben der FIA für GT-Fahrzeuge. Damit ist er von Werk an bereit für den Rennsport. Der Fahrer kann das Lenkrad mit einem Schnellverschluss abnehmen. Auf dem Lenkrad befinden sich Schalter zum Funken, zum Einstellen der Traktionskontrolle und des ABS.

Motor stammt von HWA

Ausgestattet ist das 850-PS-Auto mit einem Sechs-Liter-V12-Motor von HWA. Der Sauger mit einem maximalen Drehmoment von 750 Newtonmetern wurde von den Ingenieuren in Affalterbach eigens entwickelt, um die Anforderungen als leichtester, stärkster und zugleich effizientester V12 für die Rennstrecke zu erfüllen. Der Motor wiegt 198 Kilo.

Pagani-Gründer Horacio Pagani ist sich sicher: "Der neue Motor musste den Charme, die Romantik, den Sound und die Einfachheit eines Formel-1-Motors der 1980er Jahre haben, zugleich auf dem aktuellen Stand der heutigen Technik sein."

2019 gab Pagani bekannt, 2024 seinen ersten reinen Elektrosportwagen auf den Markt bringen zu wollen. Bis 2026 sollen V12-Verbrennermotoren zum Einsatz kommen.


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