Das ADAC GT Masters gastiert vom 05. bis 07. September 2025 auf dem Salzburgring in Österreich. Eine Premiere für die stärkste deutsche GT3-Sportwagenserie nach der DTM. Die 4,255 km lange Highspeed-Strecke liegt nur zehn Kilometer von Salzburg entfernt und bietet die perfekte Kombination aus Speed und Idylle. Direkt nach dem Start wartet eine enge Schikane auf die Piloten, ansonsten geht es schnell zu - auch in den Kurven.
"Am Salzburgring ist Topspeed das Entscheidende, weil es viele lange Geraden gibt. Die Strecke macht richtig Spaß, hat aber auch ihre Tücken. Gerade die Fahrerlager-Kurve ist extrem schnell und wird im Rennen sicher für Spannung sorgen", erklärt Leo Pichler, der 23-Jährige, der für "Razoon-more than racing" an den Start gehen wird.

Die sogenannte Fahrerlager-Kurve sorgte auch bei anderen Piloten für Begeisterung. "Wir haben dort einen Speed von rund 245 km/h. Das ist eine der schnellsten Kurven, die ich jemals gefahren bin. Wirklich sehr anspruchsvoll und es wird spannend im Rennen, wie dort alle durchkommen werden", schildert Jannes Fittje, der im Mercedes-AMG GT3 am Salzburgring angreifen wird.
Lokalmatador Tim Hütter wird am Salzburgring sein zweites Rennwochenende mit Liqui Moly Team Engstler by GRT im ADAC GT Masters bestreiten. Der 18-Jährige aus Gallneukirchen bei Linz kann sein Heimrennen kaum erwarten. "Ich war früher als Zuschauer vor Ort und jetzt fahre ich dort selbst Rennen.", erzählt er. "Eine Mischung aus engen Kurven und langen Geraden in Kombination mit der engen Strecke macht es schwierig zu überholen. Generell kann man sagen, dass die Strecke sehr eigen ist, aber trotzdem echt cool !"
Feld wächst durch starke Gaststarter im McLaren und Porsche
Bei der Premiere auf dem Salzburgring werden zwei Teams als Gaststarter zum starken Feld des ADAC GT Masters stoßen. Die DTM-Mannschaft von Dörr Motorsport wird mit McLaren eine weitere prestigeträchtige Marke ins Portfolio der Rennserie bringen. Am Steuer wechseln sich DTM-Pilot Ben Dörr und Guilherme de Oliveira ab. Trotz zahlreicher Erfahrung in der DTM, sehen die Gaststarter das ADAC-GT Masters eher als Abenteuer und dämpfen die Erwartungen.
"Jede Serie hat ihre eigenen Gesetze und im ADAC GT Masters treten sehr professionelle Teams und Fahrer an. Es wäre vermessen, zu glauben, dass wir beim ersten Start direkt vorne mitfahren", erklärt Motorsportdirektor Jochen Albig. Am nötigen Ehrgeiz fehlt es dem Team aus Frankfurt aber keineswegs. "Jeder Motorsportler geht an den Start, um vorne dabei zu sein."
Das möchte auch Neuhofer Racing als zweiter Gaststarter. Der Österreicher Felix Neuhofer und sein bayrischer Kollege Alfred Renauer werden sich den Porsche 911 GT3 R teilen.
Spannung im Titelkampf: Vier verschiedene Marken in der Meisterschaft vorne
Zum Start in die zweite Saisonhälfte beginnt auch der Blick auf die Gesamtwertung stetig spannender zu werden. Derzeit führen die Haupt Racing Team-Piloten Salman Owega und Finn Wiebelhaus (Ford Mustang GT3) die Meisterschaft vor den FK Performance Motorsport-Piloten Tim Zimmermann und Leyton Fourie (BMW M4 GT3 Evo) an.
Auf Rang drei liegt mit Max Reis ein weiterer Mustang-Pilot, gefolgt vom Fahrerduo Leo Pichler und Simon Birch vom österreichischen Porsche-Team "Razoon - more than Racing". Alexander Schwarzer und Alexander Fach aus dem Porsche-Rennstall Fach Auto Tech komplettieren die Top-5 der Meisterschaft.
Das 80-minütige Endurance-Format mit zwei Boxenstopps, das am Salzburgring zum dritten und letzten Mal in dieser Saison gefahren wird, kam bisher den Tabellenführern entgegen. Owega und Wiebelhaus gewannen das letzte Rennen und standen bei weiteren zwei Langstrecken-Läufen auf dem Podium.
Diese Erwartung hat auch Zimmermann, der sich gute Chancen für das Wochenende am Salzburgring ausrechnet. "Wir stehen mitten im Titelkampf und haben gezeigt, dass wir es können", so der 28-jährige Pilot von FK Performance Motorsport. "Ich bin guter Dinge und freue mich auf die neue Strecke. Sie ist ziemlich schnell, was dem BMW normalerweise liegen sollte."
Weitere Ereignisse am Salzburgring
Für zusätzliche Rennaction sorgen die Youngtimer Touring Car Challenge (YTCC), der ADAC Tourenwagen Junior Cup, die Pfister Racing Tourenwagen-Challenge, sowie die GLPpro-Gleichmäßigkeitsprüfungen
Abseits des Renngeschehens kommt auch das Fan-Erlebnis nicht zu kurz: Samstag und Sonntag stehen die Stars des ADAC GT Masters für Autogrammstunden bereit. Außerdem öffnet der Salzburgring in der Mittagspause für Paddock-Ticketinhaber die Boxengasse zu einem beliebten Pit Lane Walk mit freiem Blick in die Garagen.
Für Salzburgring-Geschäftsführer Ernst Penninger steht fest: "Für uns am Salzburgring ist dieses Event ohne Zweifel der Höhepunkt der Motorsportsaison. Wir freuen uns sehr, den ADAC mit seinen Rennserien endlich wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Wir heißen sie mit unserer Gastfreundschaft willkommen und treten den Beweis an, dass der Salzburgring nicht nur als Legende weiterlebt, sondern auch in der modernen Motorsportwelt seinen Platz findet."

ADAC GT Masters am Salzburgring: Übertragungszeiten im Überblick
Am Sonntag überträgt Sport1 das Rennen des ADAC GT Masters ab 14:45 Uhr live im TV. Darüber hinaus gibt es die Rennaction am Samstag und Sonntag ab 14:50 Uhr live auf Sport1.de, Joyn, ServusTV ON und Youtube im Stream und abends auf Sky Sport als Aufzeichnung.



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