ADAC GT Masters

Maximilian Götz punktet als bester Mercedes-AMG Pilot

Beim Motorsport Festival auf dem Lausitzring erzielte Maximilian Götz den sechsten Platz im Sonntagsrennen.

Motorsport-Magazin.com - Erste Punkte für Maximilian Götz nach der Rückkehr ins ADAC GT Masters! Beim Motorsport Festival auf dem Lausitzring erzielte der Champion von 2012 den sechsten Platz im Sonntagsrennen. Damit war er im zweiten Lauf der erfolgreichste Pilot im Mercedes-AMG GT3. Kleiner Makel beim gemeinsamen Rennwochenende von ADAC GT Masters und DTM: Am Samstag belegten Götz und Teamkollege Patrick Assenheimer nur den 19. Platz. Für Götz und das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport geht es in drei Wochen weiter im österreichischen Spielberg (09. bis 11. Juni 2017).

Max, Platz sechs im Sonntagsrennen und damit bestplatzierter Mercedes-AMG Fahrer: Wie bewertest du dieses Ergebnis?
Endlich im Ziel angekommen und ein paar Punkte mitgenommen! Das war ein ganz gutes Ergebnis und hat gezeigt, dass wir zu den schnellsten Mercedes-AMG Fahrern im Starterfeld gehören. Das war auch eines meiner Ziele. Mit meinem Qualifying zuvor war ich ganz zufrieden, aber mehr als Startplatz zehn war nicht drin. Kein Wunder, wenn man sich die Topspeed-Werte anschaut. Da hinken wir hinterher, das ist ein bisschen schade.

Beschreibe den Rennverlauf aus deiner Sicht.
Ich habe einen sehr guten Start erwischt und mich schnell vom zehnten bis auf den fünften Platz verbessert. Dann gab es so ein kleines Techtelmechtel. Ich habe einen Schubser von einem Konkurrenten bekommen und dadurch ein Auto vor mir getroffen. Das war meinerseits überhaupt keine Absicht, aber ich konnte nirgendwo anders hin. Es war ein Rennunfall. Von zwei anderen Autos habe ich dann Druck bekommen. Ich habe beide ziehen lassen, weil ich durch Zweikämpfe nicht viel Zeit verlieren wollte. Das Rennen dauerte ja noch eine ganze Weile. Dann habe ich einen Vorsprung auf unseren Verfolger herausgefahren und das Auto auf Platz sechs übergeben. Mein Teamkollege Patrick hat den Platz gehalten und das Rennen super nach Hause gefahren.

Warum lief es zuvor im Samstagsrennen nicht ähnlich gut für euch?
Das Qualifying hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wenn man von Platz 18 starten muss, wird es schwierig mit einem guten Ergebnis. Letztendlich sind wir 19. geworden. Klar, am Samstag waren ein paar andere Mercedes-AMG GT3 besser als wir. Aber man darf das erste Qualifying nicht als Referenz nehmen. Am Sonntag waren die Rundenzeiten deutlich schneller. Und wenn man sie kombiniert, sieht man, dass der Mercedes-AMG GT3 hier nicht zu den schnellsten Autos gehörte. Insgesamt war unsere Pace aber ganz gut, da kann ich mich nicht beschweren.

Wie war es, beim Motorsport Festival auf deine Kollegen aus dem Mercedes-AMG DTM Team zu treffen?
Für mich war es ein tolles Rennwochenende! Ich habe mich echt gefreut, die Jungs wiederzusehen. Ich war bei jeder DTM-Session in der Mercedes-Box und auch in der Startaufstellung. Das Verhältnis zu meinen ehemaligen DTM-Kollegen ist nach wie vor sehr gut. Ich bin sowieso voll drin im Thema. Ein bisschen schade war es aber schon, dass ich nicht selber am DTM-Steuer gesessen bin.

Die nächste Station im ADAC GT Masters ist Spielberg. Ein besonderes Rennen für dich...
Spielberg ist schon lange ein kleines Heimspiel für mich, weil mein Fanclub dorther stammt. Deshalb freue ich mich schon ganz besonders auf dieses Rennwochenende. Die Unterstützung für mich ist dort einfach großartig, es herrscht insgesamt eine tolle Atmosphäre. Die Rennen sind auch meist gut. Diesmal müssen wir aber noch ein bisschen in Sachen Topspeed zulegen, ansonsten wird's schwierig auf den langen Geraden.


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