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ADAC GT Masters

Überraschendes Ergebnis - Sandritter beendet die Saison mit viertem Platz

Zum Abschluss seiner zweiten ADAC GT Masters Saison hat Max Sandritter auf dem Hockenheimring einen vierten Platz im Samstagsrennen eingefahren.

Motorsport-Magazin.com - Damit geht ein Jahr mit Höhen und Tiefen mit einem guten Ergebnis zu Ende. Ausgerechnet auf einer Strecke, die dem BMW Z4 GT3 eigentlich nicht unbedingt gut liegt, nämlich dem Hockenheimring, haben Max Sandritter und Jens Klingmann eines ihrer besten Saisonergebnisse erzielt.

Insgesamt hatten wir eine schwierige Saison mit viel Pech, aber auch mit einigen guten Einzelergebnissen
Max Sandritter

Dank eines starken fünften Startplatzes, den Sandritter im ersten Qualifying herausfahren konnte, und eines ebenso starken ersten Stints des 25-Jährigen kam das Duo im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 auf dem vierten Platz ins Ziel. "Das Samstagsrennen ist wirklich gut gelaufen", sagte Sandritter. "Der vierte Platz war für uns hier das Maximum, das wir erreichen konnten."

Im Sonntagsrennen lief es dagegen nicht so gut. Vom 14. Startplatz aus steckte Klingmann direkt im Verkehr fest und wurde nach wenigen Runden von einem Konkurrenten umgedreht. Danach gab es starke Vibrationen am Fahrzeug, die eine Aufholjagd verhinderten. Nachdem Sandritter in seinem Stint auch noch einen Reifenschaden hatte, war nicht mehr als der 17. Platz drin.

Am Sonntag war jedoch nicht mehr viel für den Z4 GT3 drin - Foto: ADAC GT Masters

So spiegelten die beiden Rennen in Hockenheim mit ihren Aufs und Abs die komplette Saison wider. Denn im Laufe der acht Rennwochenenden erlebte Sandritter zahlreiche Höhen und Tiefen. "Insgesamt hatten wir eine schwierige Saison mit viel Pech, aber auch mit einigen guten Einzelergebnissen", sagte Sandritter. Allen voran der zweite Platz beim Doppelsieg für das "PIXUM Team Schubert" powered by Jochen Schweizer auf dem Slovakia Ring. Dazu kamen einige fünfte Plätze und weitere Zielankünfte in den Punkterängen, die am Ende Platz neun in der Fahrerwertung einbrachten.

Sandritters Fazit der Saison: "Sie ist nicht ganz so gut verlaufen wie erhofft, denn uns hat die Konstanz gefehlt, die wir gebraucht hätten, um in der Meisterschaft ein Wort mitreden zu können. Aber wir haben unser Schwesterauto in fast 50 Prozent der Qualifyings geschlagen, waren also deutlich näher an unseren erfahrenen Teamkollegen dran als im Jahr davor. Das macht mir Mut für die kommende Saison. Wenn wir es dann schaffen, konstanter Punkte zu holen, ist sicher mit uns zu rechnen."


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