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ADAC Formel Masters

Generationswechsel beim Vize-Meister - Nachwuchshoffnung Dienst zu Neuhauser Racing

Motorsport-Magazin.com kennt exklusiv das komplette Fahreraufgebot von Neuhauser Racing im ADAC Formel Masters. Mit dabei: Ein deutscher Senkrechtstarter.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Aktuell laufen die Vorbereitungen für die neue Saison im ADAC Formel Masters auf Hochtouren. Neuhauser Racing, das Vize-Meisterteam der vergangenen Saison, muss dieses Jahr mit einer komplett neuen Fahrerbesetzung planen. Vize-Champion Gustav Malja fährt 2013 für Kaufmann Racing in der Formel Renault 2.0, Thomas Jäger sucht eine neue Herausforderung. Motorsport-Magazin.com weiß bereits, mit welcher Mannschaft Neuhauser Racing dieses Jahr antritt: Diesmal schickt das österreichische Team drei Autos ins Feld, die Cockpits besetzen Marvin Dienst, Nicolas Beer und Stefan Riener.

Aus deutscher Sicht konnte vor allem Dienst auf sich aufmerksam machen. Der 16-Jährige kürte sich in der vergangenen Saison zum Gesamtsieger des Formel BMW Talent Cup und gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente in Deutschland. Sein neuer Teamkollege Nicolas Beer ist bereits aus dem ADAC Formel Masters bekannt. Der junge Däne ging 2012 für HS Engineering an den Start und saß erstmals Mitte des Jahres beim Rennwochenende auf dem Nürburgring im Cockpit. In seinen bisherigen zwölf Rennen im ADADC Formel Masters fuhr Beer sechsmal in die Punkteränge, sein bislang bestes Resultat war der siebte Platz beim Saisonfinale in Hockenheim.

Dritter im Bunde der Neuhauser-Truppe ist Stefan Riener. Der 17-jährige Österreicher begeht sein erstes Jahr im Formelsport, während seine neuen Teamkameraden bereits über eine gewisse Erfahrung im Single-Seater verfügen. Riener steigt aus dem Kartsport auf, in der vergangenen Saison startete er in der KZ2-Klasse der WSK Euro Series. Mit dem neuen Dreiergespann will Neuhauser Racing auf den vergangenen Erfolgen aufbauen, nachdem sich die Truppe 2012 in der Fahrerwertung lediglich dem späteren Champion Marvin Kirchhöfer geschlagen geben musste und die Teamwertung als Gesamtzweiter abschloss.


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