A1GP

Sicherheit steht im Vordergrund - Absage wegen Schweinegrippe

Die Schweinegrippe schlägt zu: nun wurde der letzte Lauf der A1 Grand Prix Serie in Mexiko abgesagt.
von Fabian Schneider

Motorsport-Magazin.com - Das Hin und Her im Rennkalender der A1 Grand Prix Serie geht weiter. Nachdem man den Lauf in Mexiko zunächst mehrfach verlegte und dann zum Saisonfinale erklärte, hat man das Rennen in Mexiko City nun komplett abgesagt. Grund für den Entschluss ist der Ausbruch der Schweinegrippe.

Die Organisatoren der A1 Grand Prix Serie, allen voran Präsident Tony Teixeira, zeigten sich enttäuscht. "Als es in der letzten Woche die ersten Nachrichten bezüglich der Gesundheitsprobleme gab, sind wir sicher gegangen, immer die neusten Informationen zu bekommen", so Teixeira in einer Pressemitteilung. Den Ausschlag habe letztlich die Erhöhung des Pandemie-Risikos der Weltgesundheits-Organisation gegeben.

Im Gegensatz zu den Rennabsagen und Problemen in der Vergangenheit trifft die Serie diesmal keine Schuld. "Die Absage wird die Zukunft der Serie in keinster Weise berühren", ist sich Teixeira sicher. "Wenn das Rennen in Brands Hatch vorbei ist, werden wir uns voll auf die fünfte Saison konzentrieren - unsere Pläne sind schon sehr weit fortgeschritten."

Intakte Chancen, die A1-Meisterschaft in Brands Hatch zu gewinnen, haben noch drei von 21 Teams. Es sind die Titelverteidiger aus der Schweiz, Irland und Portugal. Die Möglichkeiten für Holland sind nur noch theoretischer Natur. Vor den beiden letzten Rennen führt die Schweiz mit 88 Punkten vor Irland (86), Portugal (82) und Holland (66). In Brands Hatch werden noch 27 Punkte vergeben. Zu berücksichtigen ist, dass am Schluss ein Streichresultat in Abzug gebracht wird - das schlechteste Gesamtergebnis jedes Teams aus den zwei Rennen eines Wochenendes entfällt. Irland und Portugal befinden sich insofern in einer etwas besseren Situation, da ihnen alle in England gewonnenen Punkte angerechnet werden. Die Schweiz muss mit dem Abzug von 4 Punkten kalkulieren, Holland mit 6. In der aktuellen "Netto-Rangliste" läge also derzeit Irland (86) an der Spitze, gefolgt von der Schweiz (84), Portugal (82) und Holland (60).


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