24 h Nürburgring

24h Nürburgring 2018: Das ist in der Nacht passiert

Der #911 Porsche crasht beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring in den Nachtstunden. Im Regen versenkt auch BMW seine letzten Chancen.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Die Nacht beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hatte es wieder einmal in sich. Mehrere Podestkandidaten mussten der Strecke ihren Tribut zollen und ihre Chancen begraben. Mitten in der Nacht setzte dann auch noch Regen ein, der in den frühen Morgenstunden immer noch andauert.

24h Nürburgring - Video: Crash-Compilation von der Nordschleife: (03:56 Min.)

Mit dem #911 Manthey-Porsche erwischte es gegen halb zwei Uhr den Topfavoriten. Auf noch trockener Strecke crashte Romain Dumas den "Grello" im Bereich Schwalbenschwanz. Porsche erklärte den Unfall wenig später durch Dreck auf der Strecke.

Ein völliges Debakel erlebte BMW. Bereits in den ersten Stunden verlor man vier der fünf verbliebenen GT3-Autos aus dem Kampf um die Spitzenpositionen. Auf nasser Strecke erwischte es gegen fünf Uhr nachts mit dem #98 M6 von Rowe Racing auch den letzten aussichtsreichen Kandidaten im Bereich der Mercedes-Arena.

Dort war wenige Minuten zuvor bereits der #47 Mercedes von HTP mit Daniel Juncadella am Lenkrad gestrandet. Für dieses Auto war es nach einem Dreher samt Leitplanken-Kontakt und dem Verlust eines nicht fixierten Reifens nach einem Boxenstopp bereits der dritte Zwischenfall beim 24h-Rennen.

In der Dämmerung erwischte es dann auch noch die #912 von Porsche, der im Regen auf ein langsames Auto auffuhr und sich dabei drehte. Die Manthey-Truppe konnte das Rennen allerdings fortsetzen.

Nach 16 Stunden liegt um 7:30 Uhr der #4 Mercedes AMG von Black Falcon rund eineinhalb Minuten vor dem #912 Porsche 911 GT3 R.


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