24 h Nürburgring

Motorschaden am McLaren - Dörr: Vier Autos noch im Rennen

Dörr Motorsport hat zum Zeitpunkt des Rennabbruchs noch vier Autos im Rennen. Der McLaren schied schon in der ersten Runde aus.

Motorsport-Magazin.com - Nach sechs Stunden liegen noch vier Fahrzeuge von Dörr Motorsport im Rennen, das derzeit unterbrochen ist. Technik fordert frühes Rennende für den McLaren MP4-12C GT3. Das erste Viertel des 41. ADAC Zurich 24-Stunden Rennens liegt hinter der Mannschaft von Dörr Motorsport. Die Mannschaft aus Frankfurt am Main hat derzeit noch vier Fahrzeuge im Rennen, das kurz vor Ende der sechsten Rennstunde aufgrund von starkem Regen und Nebel unterbrochen wurde.

Frühes Aus für den McLaren

Das Auto lief bis zum letzten Qualifying gestern Abend ausgezeichnet und nun müssen wir nach dem letztjährigen 24 Stunden Rennen, das auch schon sehr kurz für uns war, wieder ein frühes Ende hinnehmen
Rudi Adams

Nachdem im gestrigen Top 40 Qualifying technische Probleme eine schnelle Runde von Rudi Adams verhindert hatten, startete Peter Kox um 17 Uhr von Startposition 39 in das 24-stündige Rennen. Auf den ersten Metern konnte der Niederländer bereits einige Positionen gut machen, doch die Freude war nicht von langer Dauer: Nach wenigen Kilometern auf der Nordschleife quittierte der Motor des englischen Supersportlers seinen Dienst und das Rennen fand für Rudi Adams, Arno Klasen und Peter Kox ein frühes Ende.

Adams erklärte später: "Das ist schon verdammt bitter. Das Auto lief bis zum letzten Qualifying gestern Abend ausgezeichnet und nun müssen wir nach dem letztjährigen 24 Stunden Rennen, das auch schon sehr kurz für uns war, wieder ein frühes Ende hinnehmen."

Uwe Isert fügte hinzu: "Wir wissen noch nicht genau, was die Ursache für den Motorschaden war. Trotzdem ist es sehr hart, einen solchen Rückschlag hinnehmen zu müssen, besonders nach der Arbeit, die unsere Mechaniker letzte Nacht nochmal in das Auto gesteckt haben."

Z4 M Coupé verliert Führung nach Kollision

Wir wissen noch nicht genau, was die Ursache für den Motorschaden war
Uwe Isert

Für Stefan Aust, Rob Thomson, Andreas Weishaupt und Frank Weishar verlief das Rennen bisher nicht problemfrei: Startfahrer Weishaupt musste bereits nach drei Umläufen die Box ansteuern, nachdem der aus Ulm stammende Pilot von der ersten Position in seiner Klasse ins Rennen gegangen war. Nachdem die Mannschaft rund um Rainer Dörr die Luftführung für den Kühler wieder fixiert hatte, griff das Quartett weiter an und erkämpfte sich die Führung zurück, ehe eine unverschuldete Kollision das BMW Z4 M Coupé nach etwas mehr als drei absolvierten Stunden auf die vierte Position in seiner Klasse zurückwarf.

Toyota GT86 laufen ohne Probleme

Zur Rennunterbrechung liegen zwei der Toyota GT86 unter den ersten drei Platzierungen in ihrer Kategorie. Der GT86 von Heldmann/Tenchini/Hofmann/Scheibner rangiert auf der zweiten Position, nachdem das Quartett von der Poleposition in seiner Klasse gestartet war. Dahinter auf Rang drei folgen Hahn/Konrad/Gass/Vetter im Toyota mit der Startnummer 211. Der dritte GT86 mit Sandritter, Möller-Sonntag, Grossmann und Naumann am Steuer liegt zur Rennunterbrechung auf der fünften Position in seiner Klasse.


Weitere Inhalte:
Mitarbeiter Motorsport Designer Journalismus Programmierer Video