Lauf zwei der WTCC in Imola wurde erneut zu einer Demonstrationsfahrt der SEAT Diesel-Autos. Gabriele Tarquini und Yvan Muller sorgten für einen Doppelsieg des Werksteams.

Den besten Start hatte Alain Menu erwischt. Der Schweizer konnte bis zur dritten Runde die Führung behaupten, musste sich dann aber innerhalb eines Umlaufes gleich zwei SEATs beugen. Gegen Muller und Tarquini war kein Kraut gewachsen und während es Muller auf der Bremse vorbei schaffte, konnte Tarquini den Chevrolet gar bergauf ausbeschleunigen.

Die SEATs sollten nun uneinholbar sein. Kontinuierlich bauten Muller und Tarquini den Vorsprung aus. Am Ende betrug dieser rund vier Sekunden auf die Verfolger.

Der Kampf um Rang drei sollte allerdings spannend bleiben. Alain Menu musste sich heftiger Angriffe Alex Zanardis erwehren, der als Italiener in Italien natürlich gern auf dem Podest stehen wollte. Gerade in der letzten Runde machte der Chevrolet-Fahrer noch ein paar kleine Fehler wodurch Zanardi die Chance zum Angriff gegeben wurde. Doch der BMW-Fahrer musste zurückstecken und sich mit Rang vier zufrieden geben.

Heiß her ging es auch in der Gruppe, die um Rang fünf kämpfte. Hier waren sechs Autos involviert, die wieder lange Zeit hinter Lada-Pilot James Thompson fest hingen. Außerdem mischten Jordi Gene, Rickard Rydell, Augusto Farfuss, Stefano D'Aste und Andry Priaulx mit. Drei Runden vor Schluss war Thompson aber fällig. Gene ging an ihm vorbei.

In der vorletzten Runde kollidierte Tiago Monteiro mit einem Kontrahenten. Er fuhr diesem zunächst hinten ins Auto und schließlich musste er nach links in die Wiese abbiegen. Sein SEAT schleuderte durch die Wiese und schließlich nach der folgenden Rechtskurve wieder über die Strecke. Dabei hatte der Portugiese Glück von keinem der nachkommenden Piloten gerammt zu werden.