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Rallye Australien: Hyundai mit Neuville, Mikkelsen und Paddon

Hyundai wird bei der Rallye Australien im November drei Autos an den Start bringen. Thierry Neuville, Andreas Mikkelsen und Hayden Paddon sind im Einsatz.
von Marion Rott

Motorsport-Magazin.com - Hyundai wird bei der Rallye Australien drei Autos einsetzen. WM-Kandidat Thierry Neuville, Neuankömmling Andreas Mikkelsen sowie 'Lokalmatador' Neuseeländer Hayden Paddon werden die drei i20 WRC pilotieren. Dani Sordo muss beim letzten Event der Saison pausieren.

"Die Entscheidung basiert auf der Ansicht, welche der Crews uns die stärkste Gesamt-Chance auf australischem Schotter bieten werden", sagte Teamchef Michel Nandan. "Thierry hat im vergangenen Jahr unser erstes Podium in Australien eingefahren - bei einem Event, das von Andreas gewonnen wurde. Hayden hat sich von Jahr zu Jahr bei dieser Rallye verbessert."

Bei der vorherigen Veranstaltung in Wales wird Hyundai vier Autos einsetzen. Ziel ist es, viele Punkte in der Teamwertung einzufahren und so vielleicht noch den Rückstand auf M-Sport auf Platz 1 einzuholen. Nach dem schlechten Abschneiden bei der Rallye Spanien liegt Hyundai aktuell 83 Punkte hinter der Spitze. Die bestplatzierten drei Autos können bei einer Rallye Punkte für das Team sammeln, selbst mit einem Ausfall hätte Hyundai damit gute Chancen auf viel Zählbares. Diese Option kommt für Australien aus logistischen Gründen jedoch nicht infrage, wenngleich Teamchef Nandan dies als ideales Szenario gesehen hätte.

Titelchancen für Neuville?

Neuville hofft, bei der Rallye Australien noch eine Chance auf seinen ersten WM-Titel zu haben. Durch seinen Ausfall in Spanien liegt der Belgier aktuell nur auf Rang drei der Tabelle und hat 38 Punkte Rückstand auf WM-Spitzenreiter Sebastien Ogier. Dieser könnte bereits beim nächsten Event in Wales seinen fünften Titel in Folge gewinnen. Das möchte Neuville verhindern und die Entscheidung auf das Saisonfinale vertagen. Dafür muss Neuville mindestens acht Punkte mehr holen aus Ogier. Sollte der Franzose vor ihm und Ott Tänak ins Ziel kommen, ist die WM entschieden.


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