WRC

Reifen, Staub und knifflige Strecken - M-Sport: Nächster Angriff in Griechenland

Die Ford-Piloten Evgeny Novikov und Thierry Neuville blieben in der bisherigen Saison teils hinter den Erwartungen zurück. Das soll sich in Griechenland ändern.
von Marion Rott

Motorsport-Magazin.com - Für M-Sport heißt in Griechenland die Devise: alles auf Angriff. Bisher konnte die Truppe 13 Mal rund um die Akropolis siegen. In den letzten Jahren war gegen Citroen allerdings kein Ankommen. "Wie immer gehen wir in diese Veranstaltung mit dem Ziel, unser Bestes zu geben und gute Punkte für das Team einzufahren", erklärte Evgeny Novikov.

Evgeny Novikov hofft auf ein gutes Ergebnis - Foto: Sutton

Der Russe kann es kaum erwarten, in Griechenland wieder Gas zu geben, verbindet er mit dieser Veranstaltung doch eine besondere Erinnerung. 2009 gelang dem Ford-Piloten dort seine erste WP-Bestzeit in der WRC. Nun heißt es, neues Jahr, neues Glück. Schwierig wird seiner Meinung nach allerdings die Reifensituation, denn die Pneus werden auf den rauen Straßen in Griechenland sehr stark beansprucht - doch nicht das allein besorgt Novikov. "Hoffentlich wird Staub kein Thema sein, wie das in der Vergangenheit der Fall war", erinnerte sich Novikov.

Neuville setzt auf Ankommen

In das gleiche Horn bläst auch Markenkollege Thierry Neuville, der die Strecken allerdings etwas angenehmer als im vorigen Jahr erwartet. "Ich genieße diese Rallye und dieses Jahr wird es nochmals besser, da es so scheint, dass nur die besten Teile der letztjährigen Route aufgenommen wurden", überlegte der Belgier und spielte damit auf die drastischen Kilometer-Kürzungen der Route in Griechenland an.

Obwohl wir nicht unser volles Potenzial ausschöpfen werden, sollten wir dennoch in der Lage sein, nächste Woche eine gute Pace zu zeigen.
Thierry Neuville

Ungeachtet seiner Freude ist sich der Ford-Pilot der Herausforderungen rund um die Akropolis wohl bewusst. "Wir versuchen ähnlich vorsichtig wie in Argentinien an die Sache heranzugehen - clever agieren, nach dem Auto sehen und es zum Ende der Rallye schaffen", sagte der Belgier, der trotz Vorsicht ein gutes Ergebnis im Blick hat. "Obwohl wir nicht unser volles Potenzial ausschöpfen werden, sollten wir dennoch in der Lage sein, nächste Woche eine gute Pace zu zeigen."


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