WEC

Nächste Runde des Hersteller-Dreikampfs - Audi bestimmt das Trainingstempo am Fuji

Das Rennwochenende der Langstrecken-WM in Japan läuft. Zum Auftakt vorneweg: Audi. Die Ingolstädter zeigten sich bärenstark. Wetter bereitet keine Sorgen.
von Yannick Bitzer

Motorsport-Magazin.com - Zum Aufgalopp der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Oyama am Fuji hat die Audi-Mannschaft den Lokalmatadoren von Toyota den Fehdehandschuh hingeworfen. Beim Heimspiel der Japaner dominierte die Marke mit den vier Ringen den Trainingsfreitag geradezu. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Sitzung rangierten gleich beide Audi R18 e-tron quattro an den beiden vordersten Positionen. Für die schnellsten Umläufe zeichneten Loïc Duval und Lucas di Grassi im Nummer-1-Wagen verantwortlich, wobei di Grassi mit 1:27,852 Minuten in Sitzung zwei die Tagesbestzeit markierte.

Toyota und Porsche präsentierten sich hinter der Spitze auf Augenhöhe. Am Ende der Auftaktsitzung wurde der TS040 Hybrid von Anthony Davidson und Sébastien Buemi an dritter Stelle abgewinkt; Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb brachten 919-Porsche mit der Nummer 14 in der Nachmittagseinheit an diese Position. Unter dem Strich war die Lücke zwischen den Audianern und ihren Kontrahenten etwas mehr als eine halbe Sekunde groß.

Bei den Privatiers in der Langstrecken-Königsklasse LMP1 waren die beiden nunmehr eingefahrenen Rebellion R-One (Toyota) neuerlich klar besser unterwegs als der brandneue Lotus T129 (AER). Tatsächlich kamen die Schweizer mit ihren roten Rennern gar auf rund 1,3 Sekunden auf das langsamste Werksauto heran. In der LMP2-Kategorie waren indes Roman Russinow, Olivier Pla und Julien Canal gut aufgelegt. Beide Male brachten sie den Nissan-befeuerten G-Drive-Ligier an die Spitze der Zeitenmonitore. Der Richtwert für die Klassenkonkurrenz: 1:34,027 Minuten.

Aston Martin in beiden GT-Klassen vorne

Bei den GT-Kriegern geigte Aston Martin neuerlich auf. Die Engländer waren nach morgendlicher Porsche-Bestzeit gleich mit drei Fahrzeugen voran. Die Klassenbestzeit ging an die beiden Vollprofis Darren Turner und Stefan Mücke, wobei man die Marke von einer Minute und 40 Sekunden knapp durchbrach. Die schnellste GTE-Am-Runde ging an Pedro Lamy im Vantage-Aston mit der Nummer 97. Das Kräfteverhältnis in der Sektion der modifizierten Serienwagen ist wie so oft relativ ausgeglichen.

Weiter geht´s am famosen Fuji morgen. Das dritte Training wird um 02:30 Uhr deutscher Zeit gestartet werden, die Qualifikation um 06:20 Uhr. Bezüglich des Wetters gibt es derweil keine Bedenken. Wie heute soll über dem Fuji International Speedway auch morgen die Sonne durch ein paar lose Wolken scheinen. Ähnliches ist für den Rennsonntag gemeldet, sodass ein Regenchaos wie im Vorjahr nicht zu erwarten ist.


Weitere Inhalte:
Motorsport Tickets
Wir suchen Mitarbeiter
Mitarbeiter Motorsport Designer Journalismus Programmierer Video