Wie war der Test in Valencia?
Alex Hofmann: Wir hatten zwei Tage, das Wetter war ziemlich gut. Die äußeren Bedingungen waren top. Wir konnten viel ausprobieren und im Endeffekt ging es darum, für die Jungs auszusortieren, was wir an Einstellungs- und Setupmöglichkeiten zur Verfügung haben, bevor es auf Phillip Island losgeht. Wir haben mehr oder weniger alles durchkontrolliert, damit wir einen Haken drunter setzen können, dass wir gut vorbereitet sind.
Es gab also kein spezielles Programm, sondern wurde allgemein gearbeitet?
Alex Hofmann: Es waren verschiedene Dinge. Motoreneinstellung, Elektronik, Traktionskontrollen und so weiter und so fort. Es war einiges auf dem Programm.
Werden Max Biaggi und Shinya Nakano das auch beim kommenden Test direkt weiterverwenden können?
Alex Hofmann: Auf jeden Fall. Sie sind ja ab morgen auf Phillip Island aktiv und werden da sicher noch das eine oder andere durchgehen, was wir vorbereitet haben. Dann werden sie entscheiden, was ihnen am besten passt.
Gehen sich bis Saisonbeginn auch noch Weiterentwicklungen an der Maschine aus?
Alex Hofmann: Saisonbeginn ist ja eigentlich gleich. Wir haben jetzt noch ein paar Tage für die Einstell-Phase und dann geht es gleich los. Das Thema ist also gegessen. Ab Rennen drei, vier, fünf wäre es interessant, wenn man da einen weiteren Schritt machen könnte.
Kannst du auch schon sagen, wie es mit Wildcard-Einsätzen für dich aussehen wird?
Alex Hofmann: Sie sind angedacht. Aber wie, wann und wo, müssen wir abwarten. Jetzt müssen wir schauen, wie sich das Jahr so anlässt, wie die Jungs sich schlagen und wie Aprilia auf der Rennstrecke unter Rennbedingungen aussieht. Danach wird sich das dann auch richten.

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