Superbike WSBK

Jonathan Rea glänzt mit zehntem Doppelsieg - Misano: Die Stimmen zum Sonntag

In Misano konnte niemand Jonathan Rea gefährlich werden. Sowohl in Rennen eins und zwei hatte er Teamkollege Syke fest im Griff. Die Stimmen zum Sonntag.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Jonathan Rea (Kawasaki): "Wir hatten heute eine bessere Pace als gestern, aber sie war ähnlich. Gestern habe ich den Reifen überstrapaziert. Mein Crewchief hat mir gesagt, dass ich nicht nach vorn gehen soll. Gegen Ende hatte ich mehr Grip. Ich freue mich total, ich habe hier bisher nur einmal am Wochenende gewinnen könne, das ist das erste Doppel. Ich habe meinem Vater versprochen, dass ich heute gewinne. Alles Gute zum Vatertag, Dad!"

2. Tom Sykes (Kawasaki): "Die WM ist noch immer noch fünf Rennen lang, das ist ein langer Weg. Das Ergebnis ist vielleicht nicht hilfreich, aber das Wochenende war gut. Negativ ist, dass Jonathan uns geschlagen hat und er die WM auch noch anführt. Davon ab war aber alles ok. Ich habe mein Bestes gegeben, aber am Ende waren es zwei Sekunden Abstand. Manchmal muss man damit zufrieden sein, aber wir haben noch reichlich Arbeit vor uns. Ein Teil des Bikes müssen wir überarbeiten, morgen testen wir deshalb hier. Wir werden versuchen, uns dort vorzubereiten."

3. Davide Giugliano (Ducati): "Es war ein starkes Rennen, es war gut. Ich denke, in der Rennmitte wäre ein Sieg möglich gewesen, zu gewinnen. Aber Johnny ist auf der letzten Runde immer schnell, ich hatte also keine Möglichkeit. Ich freue mich über das Podium, es war mir wichtig. Ich widme es Pirovano, denn er ist immer in meinem Herzen."

5. Lorenzo Savadori (Ioda): "Dieses Rennen war für uns gut. Schade ist nur der Crash gestern. Gestern hatten wir dieselbe Pace wie die Führenden. Heute hat uns der Crash von Davies den Anschluss an Fores gekostet. Leider sind Hayden, Lowes und Torres dieselben Rundenzeiten wie ich gefahren und am Ende konnten wir den Spanier auf Platz vier nicht kriegen. Ich freue mich trotzdem, weil ich mit Platz fünf einige Punkte nach Hause bringen konnte. Das ist gut für mich, das Team und Aprilia."

6. Nicky Hayden (Honda): "Nach der Enttäuschung gestern habe ich versucht, das mit einer besseren Performance aufzuwiegen. Ich hatte einen anständigen Start, aber in den Kurven eins, zwei, drei und vier habe ich meinen Platz nicht gefunden und war nicht aggressiv genug. Deshalb bin ich zurückgefallen. Dann habe ich mich besser auf dem Bike gefühlt, auch wenn ich in Kurve eins einmal von der Strecke abgekommen bin. Aber von da an hat sich meine Pace verbessert. Wenn ich etwas Positives mitnehmen will, dann, dass ich meine schnellste Rennrunde in Runde 19 hatte. Das war aber zu spät."

Nicky Hayden wurde in Rennen zwei Sechster - Foto: Honda

7. Jordi Torres (Althea): "Ich bin heute glücklicher als gestern. Der Crash im Warm-Up tut mir leid, denn er war unerwartet. Aber zum Glück war es nichts Ernstes. Im Rennen hatte ich einen guten Start, aber ich bin fast gestürzt, weil der Reifen fast keinen Grip hatte. Im Großen und Ganzen bin ich vom Endergebnis abgesehen zufrieden, denn wir sind ein kalkuliertes Risiko eingegangen und der Weg, den wir gegangen sind, war der Richtige."

8. Alex Lowes (Yamaha): Zitat folgt

10. Michael van der Mark (Honda): "Heute Morgen haben wir in Sachen Setup etwas wegen der kühleren Temperaturen verändert. Wir haben von diesem Setup aber keine Informationen erhalten, deshalb haben wir uns entschieden, wieder zum alten Setup zurückzukehren. Ein paar Änderungen hier und da haben wir trotzdem vorgenommen. Mein Start war gut, auch wenn ich in den ersten zwei Kurven aufgehalten wurde. Das hat mich ein paar Plätze gekostet. Ich habe sie mir aber alle zurückgeholt und habe einen guten Rhythmus gefunden, bis Chaz vor mir gestürzt ist. Es war merkwürdig, denn es war so früh im Rennen. Ich habe das Bike sofort aufgerichtet und bin so schnell gefahren, wie ich konnte. Den Umständen entsprechend ist der zehnte Platz ein gutes Ergebnis."

13. Alex De Angelis (Ioda): "Nach dem Rennen gestern ist dies wieder ein gutes Ergebnis. Der gute Start hat mir geholfen. Aber wichtiger ist, dass das Setup heute zugelassen hat, dass ich schneller bin. Das haben wir auch im Warm-Up heute Morgen gesehen. Das Problem trat heute in der Rennmitte auf, als der Reifen abgebaut hat. Das hat das Bike nervös gemacht und ich habe ein paar Positionen genutzt."

DNF Chaz Davies (Ducati): "Ich bin nur enttäuscht, denn wir haben eine gute Pace gezeigt und hatten das ganze Wochenende gutes Potenzial auf dieser Strecke. Wir konnten es aber nicht umsetzen. Gestern hatten wir die Chance zu gewinnen und heute waren wir bereit, nach einem guten Start zurückzuschlagen. Es ist schwer, den Crash zu erklären. Ich hatte nicht das Gefühl, als wäre ich am Limit und hatte dieselbe Kurvengeschwindigkeit und Schräglage. Aber das ist Racing. Immerhin habe ich keine ernsthaften Verletzungen davongetragen. Mein rechtes Handgelenk tut weh, aber ich werde hoffentlich bald wieder bei 100 Prozent sein und in Laguna Seca um gute Ergebnisse kämpfen."


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