Superbike WSBK

Chaz Davies nicht zu schlagen - Imola 2016: Die Stimmen zum Freitag

Ducati-Pilot Chaz Davies dominierte den ersten Trainingstag in Imola. Die Stimmen zum Freitag.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Chaz Davies (Ducati): "Wenn man bedenkt, dass es erst Tag eins ist können wir uns über unsere Leistung nicht beschweren. Ich habe mich seit der ersten Runde wohl auf dem Bike gefühlt und konnte gleich viel konkurrenzfähiger sein als letztes Jahr auf dieser Strecke. Am Nachmittag haben wir am Getriebe gearbeitet und konnten uns da weiter verbessern. Deshalb haben wir unsere Longruns auch konstant über die Runden bringen können. Ich habe zwei verschiedene Hinterrad-Optionen probiert und beide haben funktioniert. Die Entscheidung steht und fällt mit unserer Strategie für das Rennen. Für Freitag ist unser Ergebnis aber in Ordnung."

2. Tom Sykes (Kawasaki): "Es ist schön, dass wir den zweiten Platz in der Wertung schaffen konnten, auch wenn wir zwei Probleme mit der Hinterradbremse hatten. Das hat auch unsere Pace zerstört. Aber wir haben Potenzial und deshalb sind wir zufrieden. Ich war ein bisschen nervös, als wir im zweiten Run ein Problem hatten. Trotzdem haben wir unsere Rundenzeit verbessert. Damit bin ich zufrieden."

3. Jonathan Rea (Kawasaki): "Wir haben einen Longrun gemacht und haben Schritt für Schritt an diesem Wochenende gearbeitet. Viel geändert haben wir aber nicht. Wir haben uns mit Pablo auf die Elektronik konzentriert. Pablo und mein anderer Elektronik-Ingenieur Danilo haben viel gearbeitet um uns eine gute Strategie für die Motorbremse zu liefern. Heute haben wir eine Menge Tests abgeschlossen, wenn wir jetzt noch eine Rennsimulation oben drauf legen können, können wir noch einige Dinge feinabstimmen."

5. Markus Reiterberger (Althea): "Ich bin zufrieden. Ich genieße es, das Bike hier zu fahren und der fünfte Platz ist ein gutes Resultat für den ersten Tag. Die Rundenzeiten sind hier ganz und gar nicht schlecht. Wir haben einen anständigen Run hinbekommen und mit der Pace bin ich auch zufrieden. Mit den neuen Reifen und kleinen Änderungen am Setup konnte ich auch eine gute Rundenzeit setzen. Dafür hat es lange gedauert, bis ich heute Morgen ein gutes Gefühl für die Strecke finden konnte."

Markus Reiterberger schlug sich am ersten Tag in Imola beachtlich - Foto: Althea Racing

6. Jordi Torres (Althea): "An diesem Punkt in der Weltmeisterschaft versuchen wir das Limit des Bikes zu finden. An den vergangenen Wochenenden haben wir darin schon ganze Arbeit geleistet. Wir nehmen jetzt kleine Veränderungen am Bike vor. Am Nachmittag habe ich mich gut gefühlt und konnte härter pushen. Das hat es mir möglich gemacht, eine schnelle Rundenzeit zu setzen. Es gibt aber immer noch Punkte, an denen wir uns hier verbessern müssen."

7. Lorenzo Savadori (Ioda): "Für mich war heute ein toller Tag, denn wir haben es direkt in die Superpole 1 geschafft. Was wir jetzt machen müssen, ist, die kleinen Probleme zu lösen, die wir mit dem weichen Reifen hatten. Ich muss aber dazu sagen, dass ich sehr viel Verkehr hatte, als ich diesen Reifen probiert habe. Deshalb war ich nicht so schnell, wie ich gewollt hätte. Jetzt müssen wir uns auf die Arbeit für das Rennen konzentrieren, denn im ersten Rennen in Assen hatten wir ein paar Probleme. Mit den Daten, die wir jetzt haben, müssen wir weiterarbeiten."

8. Sylvain Guintoli (Yamaha): "Der Crash in meiner schnellsten Runde am Ende der Session ist schade, aber wir sind immer noch sicher in den Top-10 für die Superpole für morgen. Das ist positiv. Wir haben heute größtenteils weiter an der Renn-Performance gearbeitet, da wir uns dort am meisten verbessern müssen. Wir arbeiten morgen weiter, aber ich muss für mich einfach nur hart pushen und die Mechaniker ihren Job machen lassen."

9. Davide Giugliano (Ducati): "Diese Strecke hat mir in der Vergangenheit immer sehr gelegen, aber leider konnten wir heute nicht die notwendigen Schritte vorwärts machen. Ich kann immer noch nicht so fahren, wie ich gerne wollen würde, aber wir geben natürlich nicht auf. Wir haben alle notwendigen Mittel, um weiter nach oben zu kommen. Leider haben wir jetzt nicht mehr viel Zeit, um die Änderungen vor dem Rennen vorzunehmen. Mit dem Team werden uns aber Möglichkeiten einfallen."

11. Alex Lowes (Yamaha): "Um ehrlich zu sein war es ein schwieriger Tag für uns. Ich liebe die Strecke, aber alles muss vernünftig zusammenarbeiten, damit man den besten Rhythmus finden kann. Das war heute sehr schwer. Ich hatte einen kleinen Sturz am Ende der Vormittags-Session, der mir nicht unbedingt geholfen hat. Unser Hauptaugenmerk lag aber darauf, unsere Leistungen mit gebrauchten Reifen zu verbessern. Ich habe mich heute Nachmittag ziemlich gut gefühlt, bis wir die Grenze von acht oder neun Runden erreicht haben. Ab da hatte ich dann Probleme. Wir könnten einen weiteren Freitag gebrauchen, um uns bis zum ersten Rennen noch zu verbessern."

Für das Honda-Duo Hayden/Van der Mark läuft es bisher problematisch - Foto: Honda

14. Michael van der Mark (Honda): "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mit dem heutigen Tag zufrieden bin. Es sieht so aus als ob wir den Schlüssel, um hier schnell zu sein, erst noch finden müssen. Das hat uns etwas nach hinten geworfen, denn bisher standen wir in dieser Saison immer auf dem richtigen Fuß. Ich hatte das Gefühl, als hätten wir heute um das Problem herum gearbeitet."

16. Nicky Hayden (Honda): "Grundsätzlich war es kein guter Tag. Eine so schwierige Strecke kennen zu lernen ist nie einfach. Außerdem gab es viele Kleinigkeiten, die gegen uns gearbeitet haben. Genau deshalb konnten wir keinen Rhythmus aufbauen und somit auch keinen Fortschritt verbuchen. Jetzt müssen wir uns durch die Superpole 1 kämpfen. Man sieht, wie schwer es ist, hier neu zu sein, denn auch Michael hat Probleme. Jetzt müssen wir das alles auf die Reihe bekommen. Hoffentlich sind wir morgen besser dran."

17. Alex De Angelis (Ioda): "Heute war wie vorhergesehen ein schwieriger Tag für mich. Ich habe Schwierigkeiten beim Fahren, weil ich gezwungen bin, den kleinen Finger zu beugen. Deshalb kann ich den Lenker mit drei Fingern kaum festhalten. So zu fahren ist nicht unmöglich, aber ein bisschen seltsam. Ich muss mich daran gewöhnen, weil es auf dieser Strecke so viele Schikanen gibt. Ich denke, morgen wird es besser laufen."


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