Superbike WSBK

Sykes stürzt in der Aufwärmrunde - Laverty holt den Sieg im zweiten Lauf

Eugene Laverty dominierte das zweite Rennen in Portimao. Sylvain Guintoli und Jonathan Rea kletterten mit ihm aufs Podium.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Noch vor dem zweiten Superbike-Lauf in Portimao erklärte Leon Haslam seinen Verzicht. Schon das erste Rennen musste der Brite mit starken Schmerzen nach zehn Runden abbrechen und entschied daher gemeinsam mit seinem Team, dass er sein noch immer verletztes Bein nicht weiter strapazieren wird. Bei bewölktem Himmel und 20 Grad startete der Rest des Feldes in ein turbulentes zweites Rennen, in dem sich Eugene Laverty am Ende durchsetzen konnte.

Tom Sykes stürzte in der Aufwärmrunde in Kurve zwei und musste sein Bike in der Box in kürzester Zeit wieder reparieren lassen und aus der Boxengasse anstatt auf der Pole starten. So übernahm Laverty die Spitze in der ersten Kurve vor Jonathan Rea und Marco Melandri. Sylvain Guintoli, Carlos Checa und Loris Baz lagen direkt dahinter. Max Neukirchner lag nach der ersten Runde auf Position 13, während Sykes mit Problemen am Bike wieder in seine Box zurück musste, aber nach kurzer Zeit einen zweiten Versuch wagte.

Tom Sykes stürzte in der Aufwärmrunde und musste das Rennen dann frühzeitig beenden - Foto: Kawasaki Racing Team

Während Sykes noch einmal zur Box fuhr, um dann sieben Runden hinter dem Feld weiterzufahren, kämpften Laverty und Rea an der Spitze um den Sieg. Melandri lag nach drei Runden schon eine Sekunde zurück, aber noch in Schlagdistanz. In Runde sieben passierte Guintoli Melandri, fuhr damit zu Platz drei und versuchte die drei Sekunden auf die Top-2 wieder zuzufahren. Der Italiener fiel mit Problemen am Hinterreifen noch weiter zurück. Auch Rea kämpfte mit dem Grip am Hinterrad und büßte etwas auf Laverty ein. Trotz erneut starker Aufholjagd konnte Leon Camier seine Früchte in diesem Rennen nicht ernten. Der Suzuki-Pilot stürzte im Kampf um Platz sieben.

Guintoli kam nach Rennhälfte immer weiter an Rea heran. Fünf Runden vor Rennende passierte Guintoli seinen Honda-Konkurrenten auf der Geraden und machte damit die Doppelführung für Aprilia komplett. Laverty war bereits über vier Sekunden an der Spitze davongefahren und sicherte sich nach 22 Runden den souveränen Rennsieg. Guintoli fuhr zu Platz zwei und steht damit weiterhin auf Platz eins in der Gesamtwertung. Rea kletterte als Letzter aufs Treppchen.

Baz fuhr mit Platz vier ein starkes Ergebnis nach Hause und landete vor Chaz Davies. Checa sah mit Position sechs einen Aufwärtstrend. Jules Cluzel sah die Zielflagge als Siebter vor Ayrton Badovini und Davide Giugliano. Michel Fabrizio komplettierte die Top-10 knapp vor Neukirchner. Melandri wird am Ende nur Zwölfter. Federico Sandi, Alexander Lundh und Vittoriano Iannuzzo sammeln die letzten Punkte.


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