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Superbike WSBK / Interview

Nach drei Jahren nicht in der Superpole - Sylvain Guintoli

Sylvain Guintoli stürzte in der zweiten Qualifikation auf dem Nürburgring und schaffte es dadurch nicht in die Superpole. Motorsport-Magazin.com fragte nach.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Du bist in der zweiten Qualifikation heute Morgen gestürzt. Was ist passiert?
Sylvain Guintoli: Ich kam gerade mit den abgefahrenen Reifen in einen guten Rhythmus, dann haben wir neue aufgezogen, um gute Rundenzeiten zu fahren und ich hatte einen heftigen Sturz. Das Bike war komplett kaputt. Dadurch konnte ich am Ende der Session nicht weiterfahren und ich habe mich nicht für die Superpole qualifiziert. Ich glaube, das ist das erste Mal seit drei Jahren, dass ich es nicht in die Superpole geschafft habe. Das sind natürlich schlechte Neuigkeiten, weil so weit hinten in der Startaufstellung loszufahren ist schwer. Aber das ist Racing, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Das war kein guter Tag für uns.

Es werden definitiv schwere Rennen. Aber wir nehmen die Herausforderung an
Sylvain Guintoli

Was ist dann morgen in den Rennen drin?
Sylvain Guintoli: Ich denke, dass ich mich während des Rennens nach vorne arbeiten kann. Aber wenn man so weit hinten startet, dann hat man viel Arbeit, die Leute zu überholen und man verliert viel Zeit in den ersten Runden. Es werden definitiv schwere Rennen. Aber wir nehmen die Herausforderung an.

Wie fühlst du dich allgemein auf dem Nürburgring?
Sylvain Guintoli: Ich mag die Strecke. Ich meine, in den letzten beiden Jahren hatte ich hier gute Ergebnisse. Letztes Jahr im Trockenen war ich, glaube ich, Fünfter oder Sechster und Zweiter im Nassen. Ich habe also ein gutes Gefühl auf diesem Kurs, das war nur ein kleiner Fehler zu einem sehr schlechten Zeitpunkt. Wir müssen das Vertrauen morgen im Warm-Up wiederfinden, denn der Sturz war seltsam. Ich weiß nicht einmal genau, warum ich gestürzt bin. Ich hoffe, dass ich zwei Mal gut starten kann.

Was erwartest du für den Rest der Saison?
Sylvain Guintoli: Ich bin glücklich in diesem Team. Okay, die Rennen morgen werden harte Arbeit, Portimao ist aber eine Strecke, die ich sehr mag und ich war auch im letzten Jahr gut dort. Magny-Cours ist mein Heimrennen, also können wir hoffentlich mit den guten Ergebnissen weitermachen, die wir direkt in Silverstone holen konnten. In Russland lief es nicht wirklich nach Plan und hier ist es auch nicht anders. Wir müssen wieder den richtigen Weg finden und alles zusammenfügen.

Wirst du auch 2013 im PATA Racing Team bleiben?
Sylvain Guintoli: Wir verhandeln im Moment. Wir sind mitten im Jahr erst zusammengekommen, sie haben mir ein zweites Bike hingestellt und eine Crew um mich herum aufgebaut. Das war wirklich sehr nett von ihnen. Ich konnte es ihnen auch direkt mit dem ersten Sieg danken, der auch der erste Sieg für das Team war. Ich denke also, dass beide Seiten weitermachen wollen. Wir müssen sehen, was passiert. Es gibt ein paar Pläne, über die wir momentan sprechen und ich hoffe, dass wir zusammenbleiben.


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