Der Regen ist da. Lange wurde er angekündigt, am Sonntagvormittag kam er. Für den Porsche Supercup bedeutete dies einen Start hinter dem Safety Car, welches erst nach zwei Runden die Fahrt in der Gischt von Monaco freigab.
Nach den Chaoserlebnissen von Istanbul blieben die Piloten im Leitplankendschungel von Monaco zurückhaltend. Nur wenige Dreher und Fahrzeugkontakte waren zu verzeichnen. Entsprechend wenig Positionswechsel gab es im Rennen. Vorne holte sich der Pole-Mann den Sieg: Jeroen Bleekemolen schnappte sich den zweiten Monaco-Triumph in Serie. Es war das 14. Mal in 17 Rennen, dass der Pole-Mann den Supercup im Fürstentum für sich entscheiden konnte.
Hinter Bleekemolen kamen Faulkner, Edwards und Alzen auf den Positionen 2 bis 4 ins Ziel. Alzen verlor seinen Podestplatz an Edwards, als er einen Angriff auf Faulkner startete und zu weit nach außen getroagen wurde. In der letzten Runde versuchte er noch einmal sich zurück aufs Podium zu kämpfen, doch die Versuche blieben ergebnislos.
Die weiteren deutschen Starter reihten sich am Ende der Top10 ein. René Rast, Jan Seyffarth und Chris Mamerow belegten die Ränge 7, 8 und 9. In der Meisterschaft liegen Seyffarth und Bleekemolen jetzt punktgleich an der Spitze.



diese Supercup Nachricht