Nach einem schweren Start entwickelt sich das 24 Stundenrennen auf der Nordschleife zum vollen Erfolg für Manhey Racing. Beide Porsche des Teams überstanden die Nacht ohne Schwierigkeiten und führen das Feld sieben Stunden vor dem Ende deutlich an. Bereits kurz nach Mitternacht deutete sich an, dass Manthey wieder gute Chancen auf den Gesamtsieg haben würde, nachdem das Auto mit der Startnummer eins den Rückstand auf Land Motorsport schloss und kurz darauf auf der Strecke überholte.
Selbst ein heftiger Regenguss mitten in der Nacht konnte die erfahrene Truppe nicht aus dem Rhythmus bringen. Während in der Boxengasse Hektik einher trat und teilweise Reifen doppelt gewechselt wurde, lief bei Manthey alles perfekt. Sogar so perfekt, dass man den 2006er-Porsche ebenfalls nach vorne bringen konnte - zwar mit zwei Runden Rückstand auf die Spitze, allerdings auch mit drei Runden Vorsprung nach hinten.
Mit einer ebenfalls unproblematischen Nacht konnten sich die Publikumslieblinge im Frikadelli-Porsche auf den dritten Rang schieben. Damit liegen Sabine Schmitz und Klaus Abbelen sogar auf einem möglichen Podestkurs, der allerdings stark von hinten bedroht wird. Mit kleinem Rückstand folgen einige Teams, die am Ende auch gerne auf dem Podium stehen würden. Unter anderem die Lokalmatadoren um Johannes Scheid im Eifelblitz, die momentan auf Position fünf geführt werden.
Nachdem gegen Mitternacht neun Porsche an der Spitze des Feldes gelegen haben, wendet sich das Blatt langsam. Mittlerweile liegen nur noch vier Zuffenhausener Boliden vorne, dahinter folgt eine ganze Armada von BMW-Wagen. Unter anderem der Diesel von Jörg Müller und Augusto Farfus, der sehr lange Stints fahren kann und erst sieben Mal in der Box war. Auch Volkswagen scheint sein Top-Ten-Resultat aus dem Vorjahr wiederholen zu können: der beste Scirocco aus Wolfburg fährt auf Rang zehn.

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