Runde 53 im 24 Stundenrennen auf der Nordschleife stellte gleich für zwei große Teams das Aus dar. Kurz nach Mitternacht verunfallten sowohl die Zakspeed Viper als auch der BMW Z4 von Schubert Motorsport. In beiden Fällen trugen die Boliden einen schweren Schaden davon und es ist fraglich, ob sie im Laufe des Sonntags noch einmal zum Einsatz kommen werden. Eines ist jedoch klar: im Kampf um die Top-Platzierungen werden beide keine Rolle mehr spielen.
Spektakulär waren die Unfälle in jeden Fall: der Schubert-BMW mit Stian Storlie überschlug sich im Bereich Hatzenbach, glücklicherweise blieb der norwegische Fahrer unverletzt. Der Tag der Viper endete ständigen Elektronikproblemen unter der Leitplanke im Eschbach.
Ganz im Gegensatz dazu die Porsche-Armada an der Spitze des Feldes: Nach 10 Stunden liegen gleich neun der ihren in Front. Ganz vorne hat es sich seit etlichen Stunden die HISAQ-Mannschaft um Richard Westbrook und Frank Stippler gemütlich gemacht, doch der Vorsprung auf die Verfolger ist nicht groß: Land Motorsport folgt trotz des Reifenschadens in der Anfangsphase mit 30 Sekunden Rückstand und holt stetig auf.
Auch die Vorjahressieger Manthey Racing konnten sich nach dem langen Reperaturstopp nach dem Start wieder nach vorne kämpfen. Von anfänglich fast zwei Runden Abstand auf die Spitze ist 14 Stunden vor dem Fallen der Zielflagge nur noch ein Bruchteil übrig - circa 12,5 Kilometer liegen Timo Bernhard und Co noch zurück.
Während die Großen ins Straucheln geraten, schlägt die Stunde der Underdogs und Teams, deren Autos noch keine technischen Probleme bereiteten. So liegt der Diesel BMW der Motorsport Arena Oschersleben auf Podestkurs und der Renn-Scirocco mit Strietzel Struck konnte sich ebenfalls unter den besten 15 Teams festsetzen.

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