Carrera Cup

Carrera Cup: Lehrreicher Abschluss für raceunion Huber Racing

Ammermüller und Skoog beim Saisonfinale des Porsche Carrera Cup Deutschland erneut in den Punkten. Wolf, Cullen und Nathan scheiden aus.

Motorsport-Magazin.com - Im ersten Rennen am Samstag hatte die Mannschaft von Teamchef Christoph Huber vier Autos unter die Top-10 gebracht. Das Abschlussrennen der Saison 2017 im Porsche Carrera Cup Deutschland verlief für das Team aus Neuburg am Inn allerdings nicht so erfolgreich wie erhofft. Zwar fuhren mit Michael Ammermüller und Henric Skoog zwei Piloten in die Punkte, doch drei ihrer Teamkollegen sahen in Hockenheim nicht die Zielflagge.

Toni Wolf rollte bereits nach dem Start mit einem technischen Defekt aus. Wolf Nathan verlor früh im Rennen bei der Anfahrt zur Spitzkehre die Kontrolle über seinen Porsche, als er zu weit aufs Gras neben der Strecke kam. Ein leichter Einschlag in die Streckenbegrenzung beendete sein Rennen vorzeitig. Ryan Cullen musste ebenfalls die Segel streichen, nachdem er sich bei einem Zweikampf Beschädigungen am Auto zugezogen hatte.

Champion Wolfgang Triller verpasste in seinem letzten Saisonrennen einen weiteren Sieg in der B-Wertung und kam als 15. ins Ziel. Henric Skoog fuhr als Zehnter ebenso in die Punkte wie Michael Ammermüller als Siebter.

Henric Skoog: "Ich habe aus Rennen 1 gelernt und war etwas aggressiver. Ich habe Lücken gesucht und das hat sich beim Start ausgezahlt. Ich habe Positionen gutgemacht. Dann ist mir aber ein kleiner Fehler unterlaufen und meine Konkurrenten konnten zurückschlagen."

Teamchef Christoph Huber: "Es war ein ernüchterndes letztes Rennen. Michael war heute auf gebrauchten Reifen unterwegs, nachdem er gestern auf neuen fuhr. Damit war klar, dass wir heute nicht viel ausrichten werden. Die drei Ausfälle sind natürlich bitter. Auf der anderen Seite wissen wir nun, an welchen Baustellen wir über den Winter arbeiten müssen."


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