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NLS

IronForce Racing und Ring Police geben Motorsport-Comeback

Iron Force Racing meldet sich nach der Insolvenz zurück und gibt sein Comeback in anderer Form auf der Nürburgring-Nordschleife. NLS-Start am Wochenende.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Das bei vielen Motorsport-Fans beliebte Team Iron Force Racing hat sich nach der Insolvenz zurückgemeldet. Wie Mitgründer Jan-Erik Slooten in einem YouTube-Video ankündigte, kehrt das Team auf der Nürburgring-Nordschleife zurück ins Renngeschehen.

Mit der aus der Vergangenheit bekannten Lackierung, allerdings mit einem Audi R8 LMS GT3 tritt die Mannschaft am kommenden Samstag beim Saisonhighlight der NLS, dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, an.

Den Wagen mit der Startnummer #11 pilotieren Elia Erhart, Pierre Kaffer und Simon Reicher. Slooten kündigte gleichzeitig den Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im September 2020 an.

Iron Force Racing startet nicht wie früher unter eigener Bewerbung. Stattdessen führt EFP Car Collection by TECE für den Einsatz durch. Slooten über die Gründung einer neuen Gesellschaft und der andersartigen Rückkehr auf die Rennstrecke: "Die ganze Firma ist anders aufgebaut. Wir brauchen kein eigenes Team, sondern gute Partner, um das umzusetzen. Es muss anders und effizienter sein als in der Vergangenheit."

Beim fünften NLS-Rennen am Wochenende gehen 168 Rennwagen an den Start. 485 Fahrer kämpfen in Fahrzeugen von 22 unterschiedlichen Automobilherstellern in 27 Klassen über die Sechs-Stunden-Distanz um Punkte und Pokale. 35 Fahrzeuge starten in den Klassen SP9, SP-Pro und SP-X, darunter die Scuderia Cameron Glickenhaus aus den USA mit der Weltpremiere des SCG 004c

ROWE Racing mit zwei BMW M6 GT3 samt Marco Wittmann, Lucas Auer und Stef Dusseldorp sowie Philipp Eng, Alexander Sims, Nick Catsburg und Nick Yelloly sind ebenso am Start wie Walkenhorst Motorsport und das BMW Team Schnitzer. Die Audi-Fahnen halten Phoenix Racing, Car Collection, Land-Motorsport, équipe vitesse und RaceIng hoch.

Mit Mercedes-AMG GT3 gehen die Mercedes-AMG Teams GetSpeed und HRT sowie das neue Team 10Q Racing ins Rennen. Acht Porsche 911 GT3 R sind in Diensten von Falken Motorsports, KCMG, Huber Motorsport, Frikadelli-Racing und Manthey-Racing dabei. Italienischer Wind weht bei Octane 126 und racing one mit Ferrari 488 GT3 sowie Konrad Motorsport und FFF Racing Group mit Lamborghini Huracan GT3.

Ring Police startete erstmals 2012 im Porsche Sports Cup Deutschland. 2018 erfolgte der Eintritt ins ADAC GT Masters: Zusammen mit dem bekannten YouTuber und Tuner Jean Pierre Kraemer setzte das Team Iron Force Racing einen Porsche 911 GT3 R ein. Am Steuer wechselten sich zunächst Slooten und der erfahrene Profi Lucas Luhr ab. 2019 erfolgte das Debüt beim 24h-Rennen Nürburgring und dem elftem Gesamtplatz durch Slooten, Luhr, Adrien De Leener und Steve Jans.


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