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Keine Besserung in Sicht - Kein Start! Nebel verhindert VLN-Rennen

Der Start des achten VLN-Laufs muss aufgrund von dichten Nebels abgesagt werden. Für die nächsten Stunden ist keine Besserung in Sicht.
von Sönke Brederlow

Motorsport-Magazin.com - Das Warten hat ein Ende: Starker Nebel verhindert die Austragung des achten VLN-Laufs, dem 46. ADAC Barbarossapreis. Nachdem bereits das Zeittraining aufgrund von dichten Nebels vorzeitig abgebrochen werden musste, konnte auch das folgende Vier-Stunden-Rennen nicht gestartet werden. Über der Traditionsrennstrecke in der Eifel hingen dichte Nebelschwaden, die Sicherheit der Teilnehmer konnte nicht gewährleistet werden.

Die Witterungsbedingungen ließen heute keinen Start zu
Karl Mauer

"Die Witterungsbedingungen ließen heute keinen Start zu", sagte Mauer und DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck, der in die Entscheidung der Rennleitung involviert war, bestätigte: "Das macht so einfach keinen Sinn - und wir bitten alle Teilnehmer und Zuschauer um Verständnis."

"Die Sicht war viel zu gering, als dass wir dem Start des Rennens hätten zustimmen können", erläutert Rennleiter Peter Bröcher, der in enger Abstimmung mit der Rennleitung, dem veranstaltenden MSC Sinzig und der VLN bis zum letztmöglichen Zeitpunkt abwartete, ehe er schlussendlich die Absage formulierte. "Neben der Beeinträchtigung der Sicht für die Teilnehmer war vor allem auch die Tatsache, dass der Rettungshubschrauber unter diesen Bedingungen nicht hätte starten können, für unsere Entscheidung ausschlaggebend. Zudem sagten unterschiedliche Wetterdienste keine Besserung voraus, so dass auch ein verkürztes Rennen keine Option war."

Die Entwicklung des Tages in der Nachlese:

14:04 Uhr:
Kein Rennstart! Aktuell ist keine Besserung in Sicht, daher hat die Rennleitung eine Entscheidung getroffen. DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck stellt klar: "Auch ein verkürztes Rennen macht keinen Sinn. Die Absage ist vollkommen richtig!"

Die Absage ist vollkommen richtig!
Hans-Joachim Stuck

14:00 Uhr:
Keine Absage - und kein Startzeitpunkt. In Kürze sollen weitere Informationen über einen eventuellen Rennstart folgen. Aber: Der Blick aus dem Fenster lässt nichts Gutes erahnen. Es hat sich nicht gebessert.

13:40 Uhr:
Die letzte und entscheidende Runde wird gleich in Angriff genommen. Dann entscheidet die Rennleitung, ob das Rennen heute noch gestartet wird oder nicht.

13:25 Uhr:
Die einheimischen Eifelbürger schütteln bereits mit den Köpfen. "Das wird heute nichts mehr", lautet die allgemeine Stimmung. Wir geben nicht auf - und warten weiter.

12:59 Uhr:
Um euch die Wartezeit bis zu neuen Informationen oder sogar dem Rennstart ein wenig zu verkürzen, haben wir die Bilder des Zeittrainings schon zusammengestellt. Viel Spaß!

Frikadelli schnappte sich im Nebel die Pole - Foto: Patrick Funk

12:48 Uhr:
Übrings: Den Kollegen am Lausitzring geht es nicht besser. Bei der DTM verhindert starker Nebel den Einsatz des Rettungshubschraubers und sorgt somit für Startverzögerungen des Trainings.

12:31 Uhr:
VLN-Geschäftsführer Karl Mauer: "Die Wettersituation ist nicht besser geworden. Wir stehen mit Wetterstationen in Kontakt, eine Besserung in den nächsten 60 Minuten ist möglich und wir können heute bis 17 Uhr fahren."

12:05 Uhr:
Nach einer weiteren Kontrollrunde der Rennleitung sollen weitere Informationen folgen.

11:49 Uhr:
Eine Besserung ist nicht in Sicht, eine Information über den Rennstart ist momentan nicht möglich.

11:36 Uhr:
Die Rennleitung kündigt nun im Abstand von rund 15 Minuten neue Informationen an. Diese können über den Streckenkommentar oder die Monitore entnommen werden.


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