MotoGP

Elektro-MotoGP bekommt ihren ersten Chef

Auch in der MotoGP wird es bald elektrisch. Dieser Mann soll das Konzept mit Elektro-Motorrädern für die Debütsaison vorbereiten:
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Die elektrische MotoGP nimmt langsam Fahrt auf. In Valencia wurde mit Nicolas Goubert ein erster Direktor für das aktuell unter dem Namen "FIM Moto-e World Cup" firmierende Projekt ernannt.

Goubert führte Reifenhersteller Michelin als Sportdirektor zurück in die MotoGP und wird dieses Amt noch bis Jahresende ausführen. Erst im Februar 2018 nimmt der Franzose seine neue Tätigkeit auf.

Zur neuen Elektro-Meisterschaft gibt es bislang noch keine offiziellen Informationen. 2019 soll als Startdatum für die Rennserie im Raum stehen, alles dürfte aktuell auf eine Einheitsklasse mit identischen Motorrädern hinauslaufen.

Unterstützung aus der MotoGP

Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta wünschte sich im Frühjahr in einem Interview mit der spanischen Sportzeitung "As" einen Rennkalender mit fünf Events, die allesamt im Rahmen der MotoGP-Läufe durchgeführt werden.

Zudem äußerte er den Wunsch, dass sich die Privatteams der MotoGP an der Serie beteiligen und dort sogar ihre Fahrer aus der Königsklasse zum Einsatz bringen sollen. Auf wieviel Gegenliebe dieser Vorschlag stößt, ist aber unklar.

"Wir wollen eine Zusammenarbeit mit einem Unternehmen zustande bringen, dass dann an jede Strecke Photovoltaikanlagen bringt, so dass die Serie auch wirklich umweltverträglich ist", sagte Ezpeleta damals in dem Zeitungsinterview.


Weitere Inhalte:
Motorsport-Magazin.com fragt
Wir suchen Mitarbeiter