Die Motoren des Amerikaners werden knapp - Hayden: Lieber aus Boxengasse als auf GP11
Hätte Nicky Hayden die Wahl zwischen einem Strafstart aus der Boxengasse oder dem Wechsel zurück auf die Ducati GP11, würde er aus der Box starten.
Falko SchoklitschLesezeit: 1 Min
Nicky Hayden kann sich keinen Wechsel zurück auf die Ducati GP11 vorstellen, Foto: Milagro
Es scheint mittlerweile fast unvermeidlich, dass die Ducati-Piloten Valentino Rossi und Nicky Hayden in diesem Jahr zumindest einmal aus der Boxengasse starten müssen, weil sie mehr als die erlaubten sechs Motoren benötigen. Hauptgrund dafür ist der Wechsel von der GP11 auf die GP11.1, bei der die Aggregate für die Vorgänger-Version des Motorrades nicht passen. Hayden hat in Indianapolis seinen sechsten Motor angebraucht und kann wegen des Maschinen-Wechsels einige noch einsatzbereite Triebwerke vom Anfang der Saison nicht nutzen.
Einzige Möglichkeit wäre es, wieder auf die GP11 zu steigen, doch der Amerikaner machte klar, dass er dann lieber aus der Box starten würde. "Es wäre ein Albtraum, wieder auf diese Maschine [die GP11] zu wechseln. Da würde ich lieber aus der Boxengasse starten", meinte er. Er blieb allerdings optimistisch, dass er die Saison ohne Motorenstrafe durchhalten kann. "Es wird eng, aber wir sollten OK sein."
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