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MotoE Jerez 2020: Dominique Aegerter feiert erste Pole

Dominique Aegerter kann sich in seinem zweiten MotoE-Qualifying die Pole Position schnappen. Lukas Tulovic steht ebenfalls in Reihe eins.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Rookie Dominique Aegerter schnappt sich in Jerez die erste MotoE-Pole seiner Karriere. Der Schweizer verdrängte auf seiner schnellen Runde den Vorjahres-Champion Matteo Ferrari von der Spitzenposition. Lukas Tulovic komplettiert mit Rang drei am Sonntag die erste Startreihe.

So lief das Qualifying: Als erster Pilot der Session wagte sich Jakub Kornfeil auf die Strecke. Der Tscheche hängte die Messlatte auf eine 1:50.229. Als Nächstes durfte sich Maria Herrera versuchen, die Kornfeils Zeit um 0.413 unterbot. Ihre Führung hielt aber nicht lange an, da Herrera auf ihrer Runde die Track Limits überschritt und ihr die Rundenzeit deshalb aberkannt wurde.

Stattdessen setzte sich Alessandro Zaccone mit einer 1:49.734 an die Spitze der Session, ehe er von Josh Hook unterboten wurde. Tommaso Marcon verpasste das Zeitfenster für seinen Start, sodass seine Rundenzeit nicht gewertet wurde.

Erst Tulovic brannte eine 1:48.525 in den Asphalt von Jerez und verdrängte Hook damit von der Spitzenposition. Der Deutsche wurde allerdings vom letztjährigen Champion Ferrari auf die Plätze verwiesen, nachdem der Italiener um 0.100 Sekunden schneller war als Tulovic. Gegen Ende der Session übernahm also Ferrari die Führung in der Session. Nur noch Dominique Aegerter, Eric Granado, Mattia Casadei und Alex de Angelis konnten ihm noch gefährlich werden.

Schließlich war es Aegerter, der Ferrari von P1 schubste. Mit einer 1:48.158 schnappte sich Aegerter als letzter Pilot auf der Strecke die erste Pole Position seiner MotoE-Karriere. Zweiter wurde mit einem Rückstand von 0.267 Sekunden Ferrari, während Tulovic auf Rang drei die erste Startreihe komplettierte. P4 ging an Granado vor Jordi Torres in den Top-5. Sechster wurde Alejandro Medina, vor de Angelis, Casadei, Niccolo Canepa und Hook in den Top-10.

Crashes und Defekte: Alle Piloten in der MotoE blieben auf ihren Bikes sitzen, sodass die Session ohne Crashes oder Defekte über die Bühne ging.

Das Wetter: Die E-Pole ging bei 37 Grad Lufttemperatur und Asphalttemperaturen von 57 Grad über die Bühne.


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