MotoE

MotoE Spielberg 2019: Mike Di Meglio in der E-Pole vorn

Mike Di Meglio hat sich in der E-Pole der MotoE auf dem Red Bull Ring durchgesetzt. Di Meglio hatte in Spielberg die Nase nur hauchdünn vorn.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Mike Di Meglio steht beim MotoE-Rennen in Österreich auf der Pole! In der E-Pole setzte sich der ehemalige 125ccm-Weltmeister um den Hauch von 0,011 Sekunden gegen Ex-MotoGP-Fahrer Xavier Simeon durch.

So lief die E-Pole: Randy De Puniet eröffnete die E-Pole und setzte somit in 1:38.064 die erste Richtzeit. Seine Zeit wurde wegen Überschreitens der Track Limits aber wieder gestrichen. Damit legte Sete Gibernau als erster Fahrer mit einer 1:36.613 vor. An dieser Marke bissen sich zunächst Josh Hook, Lorenzo Savadori und Kenny Foray die Zähne aus. Nico Terols Zeit wurde zudem ebenfalls wegen Track Limits gestrichen.

Alex De Angelis pulverisierte als siebter Fahrer des Einzelzeitfahrens dann Gibernaus Zeit. 1:35.774 lautete die neue Marke, die es zu schlagen galt. Bereits der übernächste Fahrer, Jesko Raffin, drückte die Bestzeit weiter nach unten: 1:35.365 stand nun als Bestwert da. Doch auch der hatte nicht lange Bestand, denn mit Xavier Simeon war der zwölfte Fahrer der Session nochmal schneller. 1:35.193 brauchte der ehemalige MotoGP-Pilot für die 4,3 Kilometer.

Simeon hatte bereits einen Platz in der ersten Reihe sicher, als mit Mike Di Meglio der vorletzte Fahrer der Session noch einmal 0,011 Sekunden schneller fuhr als der Belgier. Nur noch Hector Garzo konnte anschließend Di Meglio von der Pole-Position verdrängen - und schaffte das nicht. Garzo reihte sich am Ende auf Rang sechs ein.

Die Zwischenfälle: Mattia Casadei stürzte bei seinem Versuch in der Remus-Kurve über das Vorderrad. Die Zeiten von Randy De Puniet und Nico Terol wurden wegen Überschreitens der Track Limits gestrichen.

Das sagt Pole-Setter Di Meglio: "Das war eine unglaubliche Runde, vielen Dank ans gesamte Team. Wir haben das ganze Wochenende über hart gearbeitet, aber auch schon am Sachsenring und im Winter. Ich habe einfach voll gepusht. Xavier ist schon eine sehr gute Runde gefahren, er hat sich im Vergleich zu den freien Trainings noch gesteigert. Ich habe mir gesagt: Okay, ich kann das schaffen. Ich wollte einfach keine Fehler machen, denn auf eine Runde ist es sehr hart."

Die ersten beiden Startreihen:
1. Mike Di Meglio - 2. Xavier Simeon - 3. Bradley Smith
4. Jesko Raffin - 5. Niki Tuuli - 6. Hector Garzo


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