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Moto3

Moto3 Aragon: Darryn Binder holt zweite Saison-Pole

Darryn Binder startet beim Moto3-GP in Aragon von der Pole Position. Pedro Acosta landet auf der neunten Position, Maximilian Kofler in Q1 raus.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Das Moto3-Qualifying in Aragon war eine klare Angelegenheit für Darryn Binder. Bereits im ersten Outing von Q2 sicherte sich der Petronas-Pilot die schnellste Zeit vor Gabriel Rodrigo und Tatsuki Suzuki. WM-Leader Pedro Acosta reiht sich nur am hinteren Ende der Top 10 ein.

Maximilian Kofler schied bereits in Q1 aus und qualifizierte sich für die 24. Position. In dieser Woche wurde bekannt, dass der Österreicher für die kommende Saison sein Cockpit bei CIP Green Power verlieren wird.

Das Ergebnis von Q1: Tatsuki Suzuki stellte mit einer 1:58.345 bereits früh die Weichen zum Q2-Einzug. Filip Salac folgte eine halbe Sekunde dahinter. Auch Ayumu Sasaki und Kaito Toba sicherten sich den Einzug in das zweite Qualifying-Segment. Maximilian Kofler beendete die Session auf P10 und beendete die Qualifikation somit auf dem 24. Rang.

Auf den letzten Minuten kam es zu inzwischen schon typischen Moto3-Szenen, als einige Piloten vom Gas gingen, um sich in eine bessere Windschatten-Position zu bringen. Vor allem Filip Salac fiel mehrfach durch eine derartige Situation auf. Bis zum Rennstart drohen also noch Strafen.

Das Ergebnis von Q2: Darryn Binder hatte den entscheidenden Qualifying-Abschnitt locker im Griff. Er setzte die entscheidende Zeit bereits nach wenigen Minuten. Gabriel Rodrigo und Tatsuki Suzuki platzierten sich auf P2 und P3. Dahinter reihten sich Sergio Garcia, Andrea Migno und Deniz Öncü ein. Die Top-10 komplettierten Jeremy Alcoba, Niccolo Antonelli, WM-Leader Pedro Acosta und Lorenzo Fellon.

Crashes & Defekte: Kaito Toba stürzte auf seiner letzten Runde in Q1 in Kurve 7. Trotzdem konnte er an Q2 teilnehmen.

Wenige Minuten vor dem Ende von Q2 lieferte Toba eine Kopie seines Q1-Unfalls ab als er erneut an der selben Stelle verunfallte.

Tatsuki Suzuki sorgte auf der letzten Runde der Session für einen weiteren Abflug. Auch ihm wurde Kurve 7 zum Verhängnis.

Wetter: Bei sommerlichen Temperaturen von 28 Grad und beinahe wolkenlosem Himmel erhitzte sich die Asphaltoberfläche auf 44,9 Grad.


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