Nico Terol fuhr gleich nach seiner Verletzung in Mugello wieder die schnellsten Zeiten. "Mein Finger tat heute Morgen weh, als ich auf das Motorrad bin, was ich nicht erwartet hatte, besonders weil es relativ kühl war", erklärte der Spanier, der daraufhin seinen Fahrstil ein wenig ändern musste, um sich der Situation anzupassen. Mit einer 1:58.673 bretterte er dem Feld trotzdem voraus. "Ich bin glücklich mit dem Fortschritt und das Gefühl wurde dann viel besser."

Dennoch hatte Terol noch beim Bremsen Probleme. "Aber wenn ich mich konzentriere, dann kann ich eine schnelle Runde fahren. Die Telemetrie zeigt mir, dass ich ein bisschen früh bremse, um nicht zu viel Druck auf den Finger auszuüben", sagte der Aspar-Pilot, der sich ansonsten aber völlig fit fühlte. Er ergänzte: "Wir werden sehen, wie es funktioniert, aber nachdem wir heute Morgen so gut gestartet sind, hoffe ich, dass ich dieses Wochenende mein volle Potential entfalten kann."