Moto2

Moto2-Qualifying Barcelona 2018: Marcel Schrötter verpasst Pole

Marcel Schrötter hat im Moto2-Qualifying in Barcelona die Pole-Position knapp verpasst. Am Ende verdrängen ihn zwei Kollegen noch von der Spitze.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Knapp daneben ist auch vorbei: Marcel Schrötter führte das Qualifying der Moto2 in Barcelona lange Zeit an. Am Ende waren aber mit Fabio Quartararo und Alex Marquez aber zwei Fahrer noch stärker.

Die Platzierungen: Marcel Schrötter diktierte die Anfangsphase des Qualifyings und führte nach einer Viertelstunde mit einer Zeit von 1:43.619. Hinter ihm reihten sich Alex Marquez, Mattia Pasini, Francesco Bagnaia und Xavi Vierge ein. Gut 20 Minuten vor dem Ende konnte sich Fabio Quartararo auf P5 schieben, die Top-4 blieben unverändert.

Mit noch 13 Minuten auf der Uhr übernahm Marquez die Spitze mit einer 1:43.590. Sechs Minuten vor Schluss setzte sich Quartararo auf P3. Drei Minuten später übernahm der Franzose sogar die Spitze mit einer 1:43.474. Kurz vor Ablauf der Zeit reihte sich Binder hinter Schrötter auf der vierten Position ein. Ganz am Ende verbesserte sich Bagnaia auf P4.

Damit steht Quartararo auf der Pole vor Marquez und Schrötter. Bagnaia, Binder und Pasini starten aus der zweiten Reihe, die Top-10 beschließen Vierge, Mir, Lowes und Baldassarri.

Die Zwischenfälle: Der erste Crash der Session ging nach wenigen Minuten an Stefano Manzi, er stürzte in Turn 4. Kurz darauf hatte es Lorenzo Baldassarri in Kurve 12 erwischt. Remy Gardner konnte einen Sturz in Kurve 10 gerade noch verhindern. Acht Minuten vor Schluss warf Xavi Vierge seine Kalex in Turn 1 weg.

Das Wetter: Gute Bedingungen für das Abschlusstraining der mittleren WM-Kategorie. Weiterhin strahlte die Sonne ungehindert vom Himmel. Dadurch konnte sich die Luft auf gute 27 Grad Celsius erwärmen. Auf der Strecke wurden 49 Grad gemessen.

Die Analyse: Marcel Schrötter dominierte zu Beginn der Session und knüpft an seine jüngste Top-Form an. Nun geht es für ihn aber auch darum, daraus Zählbares zu machen. Am Ende war Quartararo der stärkste Fahrer auf der Strecke. Stark unterwegs waren aber auch Marquez, Bagnaia und Pasini. Sie darf man nicht abschreiben.


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