Moto2

Moto2 Motegi 2017: Nakagami im Qualifying auf Pole vor Marquez

Moto2-Polesetter für das Rennen in Motegi ist Local Hero Takaaki Nakgami. Er setzte sich gegen Alex Marquez und Xavi Vierge durch.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Takaaki Nakagami ist Polesetter in Motegi. Zum ersten Mal an diesem Wochenende wurde die Moto2 mit einer abtrocknenden Strecke konfrontiert. Die Bedingungen waren also neu, was den Local Hero aber nicht davon abhielt, vor Alex Marquez und Xavi Vierge auf die Pole Position zu fahren.

Die Platzierungen: Mit abtrocknender Strecke setzte sich Francesco Bagnaia mit einer 2:03.458 an die Spitze, dahinter reihten sich Manzi und Quartararo ein. Während die beiden letzteren nicht mithalten konnten, entwickelte sich zwischen Bagnaia und Mattia Pasini im frühen Teil der Session ein Kampf um die Pole. Beide Italiener setzten Runde um Runde eine neue Bestzeit. Mit einer halben Stunde auf der Uhr mischte sich auch Miguel Oliveira in den Pole-Kampf ein, während das Fahrerfeld von Regenreifen auf Slicks wechselte.

Je länger die Session, desto weiter rutscht Bagnaia im Kampf um die Pole ab. Pasini übernimmt mit einer 2:00.477 die Spitze vor Oliveira. Das alles hielt aber nicht bis zum Ende der Session, die Positionen wechselten, bis es am Ende Nakagami war, der sich mit einer 1:53.776 vor Marquez und Vierge an die Spitze setzte. Pasini und Oliveira komplettieren die Top-5. Sandro Cortese wird mit Rang sieben bester Deutscher, Marcel Schrötter wird Siebter. Dominique Aegerter landet auf Platz elf, Tom Lüthi auf 13. Jesko Raffin wird 27.

Die Zwischenfälle: Früh in der Session musste Alex Marquez in Kurve elf den Ausweg ins Kiesbett nehmen, konnte sein Bike aber aufrecht halten und verhinderte so einen Crash. Danach kam er aber sofort in die Box. Kurz darauf stürzte Stefano Manzi in Kurve neun, blieb aber ebenso unverletzt. Tetsuta Nagashima ging vier Minuten vor Schluss in Kurve drei zu Boden, wenig später erwischt es auch Simone Corsi.

Das Wetter: Der Regen verzog sich zum Qualifying der Moto2, die Temperaturen in der Luft hielten sich bei knapp 15 Grad. Die Strecke war um zwei Grad wärmer. Die dunklen Wolken am Himmel verzogen sich ein wenig, bewölkt blieb es aber trotzdem.

Die Analyse: Zum ersten Mal an diesem Wochenende hatte es die mittlere WM-Kategorie es mit nicht komplett nassen Bedingungen zu tun. Die Strecke trocknete langsam ab, als Lüthi und Co. auf die Strecke gingen. Das machte es für die Moto2-Piloten schwierig, vor allem Bagnaia und Pasini ließen sich aber bereits am Anfang der Session davon nicht beirren und setzte Bestzeit nach Bestzeit.


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