Moto2

Lüthi und Aegerter profitieren von der Strafenflut - Katar: Die Schweizer Fahrer im Check

Tom Lüthi und Dominique Aegerter blieben fehlerlos und feierten in Katar Top-Resultate. Die Strafenflut gegen die Konkurrenz spülte sie nach vorn.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Sonntag

Thomas Lüthi (1.): Schon in allen Trainings war Thomas Lüthi gut dabei, nach der Strafenflut zu Beginn des Rennens und dem Sturz von Jonas Folger lag der Schweizer plötzlich in Führung. Franco Morbidelli machte ihm das Leben allerdings alles andere als einfach. Das Siegduell entschied sich erst auf dem Zielstrich pro Lüthi. Morbidelli erhielt jedoch direkt im Anschluss wegen seines Frühstarts eine 20-Sekunden-Strafe, sodass Lüthi selbst bei verlorenem Windschattenduell das Rennen locker gewonnen hätte.

"Ich wusste seit den Tests von vergangener Woche und den Freien Trainings von Donnerstag und Freitag, dass ich den nötigen Speed für einen Podestplatz hatte. Nach der ersten Kurve konnte ich bereits auf Rang 3 vorstossen, damit hatte ich den ersten Teil der Mission erfüllt. Das Duell mit Franco Morbidelli war hart, aber immer fair. Ich habe auf der Strecke gewonnen, ich wusste erst nachher, dass auch Morbidelli noch eine Zeitstrafe kassiert hatte. Mit dem Sieg hat die Saison natürlich perfekt begonnen. Aber wir wissen auch, dass wir uns jetzt auf den Lorbeeren nicht ausruhen dürfen und können. Das Niveau in unserer Klasse ist so hoch wie nie zuvor, die kommenden Rennen werden sehr grosse Herausforderungen an uns stellen."

Dominique Aegerter (5.): Fernab von jeglichem Frühstart-Trubel fuhr Dominique Aegerter ein unauffälliges Rennen. Aegerter fand sich nach allen abgesessenen Strafen plötzlich in den Top-10 auf Position zehn wieder. Im Rennen selbst machte Aegerter weiter Positionen gut, auch die späten Zeitstrafen gegen Morbidelli und Cortese spülten Aegerter weiter nach vorne. So durfte der Schweizer als Fünfter über ein unverhofftes Top-5-Ergebnis jubeln.

"Ich freue mich für Tom und das Team und natürlich auch über meinen 5. Rang. Es war mein erstes Rennen seit dem schweren Unfall in Aragon letztes Jahr. Ich habe immer gedacht, dass die Pause keine Auswirkungen haben würde, doch ich brauchte dafür als Bestätigung einen echten Renneinsatz. Jetzt habe ich die Bestätigung. Dennoch war ich am Start und in den ersten Runden noch nicht der alte "Domi", ich war nicht so aggressiv, wie ich es sein kann. Aber in der zweiten Rennhälfte habe ich wieder zur alten Stärke zurückgefunden und war sehr zufrieden, dass ich das letzte Duell des Rennens gegen Danny Kent gewinnen konnte."

Jesko Raffin (18.): Jesko Raffin beging am Start keinen Fehler - die Strafenflut gegen die Moto2-Konkurrenz konnte der Schweizer trotzdem nicht zum Sprung in die Punkteränge ausnützen. Raffin war drauf und dran, wurde aber dann von den hinten heranstürmenden Alex Rins, Sam Lowes, Johann Zarco und Marcel Schrötter wieder geschluckt. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf Position 18.

"Rang 18 im ersten Rennen, naja zufrieden bin ich nicht damit. Obwohl auf der anderen Seite, mit einem Top-20-Ergebnis in die Meisterschaft zu starten auch nicht so schlecht ist. Trotzdem überwiegt das Negative, da die Lücke nach vorne bei weitem zu gross war. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich einmal wegen zwei vor mir stürzenden Fahrern ausweichen musste und viel Zeit verloren habe. Somit ist auch der Kontakt zu der Gruppe vor mir abgerissen. Ich kam schliesslich knapp ausserhalb der Punkteränge ins Ziel, weshalb es jetzt gilt noch härter weiterzuarbeiten. Beim nächsten Rennen in Argentinien muss der nächste Schritt kommen."

Robin Mulhauser (20.): Auch Robin Mulhauser beging in Katar den folgenschweren Fehler am Start und fuhr zu früh los. Mit einer Durchfahrtsstrafe im Rücken waren alle Chancen für Mulhauser, um die Punkteränge mitzukämpfen, dahin. Der Schweizer fuhr jedoch ohne weiteren Fehler zu Ende und fuhr letztlich auf Platz 20 liegend mit einem Rückstand von fast 1:20 Minuten auf Sieger Lüthi ins Ziel.

"Ich habe während des gesamten Weekends gelitten. Wir haben in Sachen Setup alles Erdenkliche versucht. Wir haben Motorrad verlängert, dann wieder verkürzt, nichts hat etwas gebracht. Mein Start war gut, leider etwas zu gut, denn ich wurde wegen Frühstarts mit einer Boxendurchfahrtsstrafe belegt. Schade, denn ich habe rasch Rundenzeiten von unter 2:02 erzielen können. Insgesamt aber ein Weekend zum Vergessen."

Tom Lüthi schaffte es im Qualifying gerade noch in die Top-10 - Foto: Derendinger Racing

Samstag

Tom Lüthi (10.): Auch am Samstag war Tom Lüthi der einzige Schweizer Fahrer, der es in die Top-10 schaffte. Mit einer 1:59.920 ließ er seine Landsmänner damit weit hinter sich und beginnt das Rennen am Sonntag aus der vierten Startreihe.

"Ich weiss seit den Tests von vergangener Woche, dass ich einen hohen Rhythmus fahren kann, aber ein Gesetz des Rennsport sagt auch, dass man immer noch weiter gehen kann. Um auf eine noch höhere Stufe zu kommen, wollten wir etwas Neues ausprobieren, doch das hat nicht funktioniert. Danach brauchten wir viel Zeit, um das Motorrad wieder auf den alten Stand umzubauen. In den letzten beiden Runden, in denen ich mit frischen Reifen eine Zeit für einen der vordersten Plätze hätte erzielen können, haben Rins und Lowes meine Linie behindert. Natürlich darf man sich jetzt fragen, ob unser Testversuch während einer Qualifikation Sinn machte. Doch weil das Rennen in der Nacht stattfindet, hätte es nichts gebracht, es erst im Warm-up am Sonntag zu versuchen. Wir haben uns verrannt, ja, aber für das Rennen ist noch nichts verloren."

Dominique Aegerter (15.): Schon das ganze Wochenende über hat Dominique Aegerter mit Problemen zu kämpfen. Auch im Qualifying lief es für den Schweizer Piloten nicht besser. Seine beste Zeit fuhr Aegerter mit einer 2:00.159 bereits in Runde drei. Für mehr als einen 15. Rang und die fünfte Startreihe reichte das am Ende nicht.

"Der Tag verlief mehr oder weniger positiv. Ich bin platzierungsmässig sicher nicht dort, wo ich gerne wäre, aber der Rückstand zur Spitze hat sich verringert. Leider um nicht ganz soviel, wie ich es mir gewünscht hätte. Im Moment mache ich konstant kleine Fortschritte, und unser Team arbeitet wirklich sehr hart. Wir brauchen noch etwas Zeit, bis wir alles im Griff haben. Sicher habe ich einen etwas speziellen Fahrstil, aber auch Lowes zum Beispiel fährt einen ganz anderen Stil als die eine flüssigere Fahrweise pflegenden Zarco, Rins oder Tom. Wenn du hier in Katar sehr spät bremst, ist das kein Vorteil. Das muss ich mir für das Rennen unbedingt in den Kopf hämmern."

Jesko Raffin (25.): Auch Jesko Raffin setzte seine persönliche Bestzeit des Qualifyings in der dritten Runde. Allerdings reichte es bei ihm gerade mal für eine 2:01.130. Damit landete Raffin nur auf Rang 25.

"Wir haben am Anfang des Qualifyings die Rundenzeiten verbessern können, aber dann habe ich die Konzentration verloren und meine Leistungen sind schlechter geworden. Ich bin wirklich von mir selbst enttäuscht, denn wenn ich es auf meine Weise gemacht hätte, hätte ich eine konstante Rundenzeit setzen können und hätte mich verbessern können. Trotzdem ist das Ergebnis gut und ich bin mir sicher, dass wir morgen ein gutes Rennen fahren können."

Robin Mulhauser (28.): Robin Mulhausers beste Zeit von 2:02.057 reichte am Katar-Samstar nur für einen 28. Rang. Damit ließ der Schweizer nur Alessandro Tonucci und Efren Vazquez hinter sich.

"Gestern und heute morgen hatten wir ein sehr offenes Gespräch mit der Teamleitung und der Technischen Abteilung, um herauszufinden, was und warum es nicht so läuft, wie es laufen sollte. Wir haben entschieden, die Qualifikation wie ein zusätzliches Freies Training anzugehen, damit ich Umstellungen an meiner Fahrweise vornehmen konnte. Ich habe es versucht, doch die Streckenverhältnisse hatten sich im Vergleich zum Vortag stark verändert. Ich kam damit nicht zurecht und wusste nicht genau, was ich tun sollte. Ich muss unbedingt gewisse grundsätzliche Dinge an meinem Fahrstil neu erarbeiten, denn so wie bisher macht es absolut keinen Spass mehr. Aber wir werden diese Umstellung schaffen!"

Dominique Aegerter startet am Sonntag von Rang 15 - Foto: Technomag Racing

Freitag

Tom Lüthi (2.): Eine weitere Steigerung im Vergleich zu den ersten beiden Freien Trainings gelang Tom Lüthi im FP3 von Katar. Mit seiner 1:59.473 lag er lange sogar ganz vorne und musste sich am Ende nur Sam Lowes geschlagen geben, der ihm 0.211 Sekunden abnehmen konnte. Damit war Lüthi erneut mit Abstand bester Schweizer Moto2-Pilot.

"Erneut ein guter Tag. Wir sind vorn dabei, schnell, mit hohem Rhythmus. Nach einer halben Runde kann ich bereits auf einem hohen Niveau richtig ans Gas gehen, das ist natürlich sehr vielversprechend. Aber Achtung! Da sind noch ein paar andere schnelle Leute auf der Strecke - Sam Lowes und Jonas Folger sind ebenfalls sehr flink unterwegs und auch mit alten Reifen schnell. Ich fühle mich gut, aber um auf diesem hohen Niveau zu fahren, musst du ständig alles geben. Du bist permanent am Rutschen, musst dir ab und zu mit den Ellbogen und den Knien am Boden helfen. Aber mir gefällt das enorm. Hut ab vor Sam Lowes: seine Bestzeit heute war wirklich beeindruckend."

Dominique Aegerter (18.): Nur wenig besser als am Donnerstag lief es im letzten Freien Training für Dominique Aegerter. Zwar konnte er seine Rundenzeit verbessern, auf die Spitze fehlen aber weiterhin satte 1.231 Sekunden, auf die Top Ten immerhin auch noch eine halbe Sekunde.

"Mein Tag verlief insgesamt positiv. Ich habe ein besseres Gefühl für das Motorrad bekommen, vor allem mit den härteren Reifen. Auf der anderen Seite habe ich noch etwas Mühe mit den weichen Reifen, die mehr Grip bieten. Mit dieser Wahl habe ich an der Front weiterhin zu starkes "Chattering". Wir werden alle Daten und Reifen für die Qualifikation am Samstag nochmals durchchecken, denn wir haben offensichtlich in technischer Hinsicht einen völlig anderen Weg eingeschlagen als die anderen Kalex-Piloten. Natürlich habe ich einen etwas anderen Fahrstil als die meisten, aber es ist nicht normal, dass ich in der Hierarchie so weit hinten bin."

Jesko Raffin (26.): Auch am zweiten Tag in Katar blieb bei Jesko Raffin die erhoffte Steigerung im Vergleich zur letzten Saison aus. Mit mehr als 2 Sekunden Rückstand auf die Spitze und einer Sekunde auf den letzten Punkterang ist ein positives Resultat in weite Ferne gerückt. Einziger Lichtblick: Seinen Landsmann Robin Mulhauser konnte Raffin immerhin hinter sich lassen.

"Wir haben die gestrige Rundenzeit um fast fünf Zehntel verbessert und die heutige Pace war viel besser. Das Gefühl auf dem Bike ist gut, aber wir brauchen noch etwas, um das Chattering verschwinden zu lassen. Trotzdem, jede Veränderung, die wir vornehmen, bringt gute Resultate und ich glaube, dass wir morgen auf einem guten Level fahren können, das es uns erlaubt, uns an einer guten Position zu klassifizieren."

Robin Mulhauser (27.): Erneut gelang es Robin Mulhauser auch am Freitag nicht, sich in die Top-20 vorzuarbeiten. Selbst Jesko Raffin auf Rang 26 nahm ihm etwas mehr als eine halbe Sekunde ab, hinter sich lassen konnte er nur die drei Moto2-Rookies Isaac Vinales, Alessandro Tonucci und Efren Vazquez.

"Ein schlechter, ein negativer Tag. Wir sind heute nicht wirklich vorwärtsgekommen. Als ich mit frischen Reifen auf die Strecke ging, habe ich nicht wirklich einen Unterschied gespürt, denn ich in bessere Zeiten hätte ummünzen können. Ich gebe zu, dass ich im Moment ein bisschen hilflos bin. Ich weiss, dass ich deutlich schneller fahren muss. Bin ich die Ursache? Oder das Motorrad? Wir müssen bis zur Qualifikation noch Lösungen finden, so kann es nicht weitergehen. Wir haben es sogar mit den Basiseinstellungen von Tom Lüthi versucht, die bei ihm wunderbar funktionieren, aber bei mir haben sie leider nichts gebracht."

Tom Lüthi fuhr am Freitag in Katar fast allen Gegnern davon - Foto: Derendinger Racing

Donnerstag

Tom Lüthi (4.): Der beste Schweizer Fahrer am ersten Tag in Katar war Tom Lüthi. Zwar ist ein vierter Platz in der Gesamtwertung sicher kein Grund, um in Freude auszubrechen, aber im Vergleich zu seinen Landsmännern steht Lüthi damit noch gut da. In beiden Trainings-Sessions fuhr der Schweizer konstant auf den vierten Platz, seine Bestzeit von 1:59.731 fuhr er allerdings am Vormittag.

"Heute haben sich die guten Eindrücke von den Testfahrten bestätigt. Von der dritten Runde des ersten Trainings an kam ich bereits auf starke Zeiten und lag ganz vorne. Am Abend waren die Bedingungen nicht mehr ganz gleich, denn wegen der Trainings der anderen Klassen lag mehr Gummi auf der Strecke, der Grip war insgesamt besser. Ich wollte keine frischen Reifen montieren und habe meine besten Zeiten mit einem Satz realisiert, der bereits mehr als eine Renndistanz hinter sich hatte. Nur in den letzten Minuten habe ich den zweiten Typ Hinterreifen versucht, den wir zur Verfügung haben. Aber er war deutlich schlechter als der andere, doch ich wollte einfach sicher gehen, die richtige Wahl getroffen zu haben. Wir haben sicher den richtigen Basisrhythmus, und wir arbeiten in aller Ruhe, was mir sehr gefällt. Überhaupt arbeitet das gesamte Team hervorragend. Jetzt müssen wir das Qualifying vom Samstag ins Visier nehmen. Ich bin überzeugt, dass es noch einiges schneller geht.

Dominique Aegerter (24.): Für Dominique Aegerter verlief der Saisonstart alles andere als ideal. In beiden Trainingssessions wurde er nur Elfter, mit einer Bestzeit von 2:00.862 im zweiten Freien Training. Der Großteil des Moto2-Feldes zog damit an ihm vorbei und Aegerter fiel auf den 24. Rang zurück.

"In der Moto2-Klasse bist du bereits ausserhalb der Top-20, wenn du etwas mehr als eine Sekunde verlierst. Natürlich ist das Resultat des Tags sehr enttäuschend für mich. Immerhin haben wir Fortschritte gemacht. Das Gefühl für das Motorrad ist besser, als es das Resultat vermuten lässt. Aber es gelingt mir noch nicht, das Potential des Motorrads vollständig auszunutzen. Nach fünf, sechs Runden lassen die Reifen bereits nach. Zudem habe ich auf dieser Strecke, auf der ich schon immer Mühe bekundet habe, grosse Probleme mit Chattering, also Vibrationen am Vorderrad. Ich fahre verkrampfter als sonst, und je später ich die Bremspunkte wähle, umso grösser werden die Probleme mit der Front. Aber wenn die Zeiten nicht kommen wie gewünscht, geht man oft mit zu viel Kraft ans Werk ... was komplett falsch ist. Wir arbeiten intensiv weiter, und ich denke, wir haben heute ganz am Ende des Trainings etwas Interessantes gefunden, was uns weiter nach vorne bringen kann. Ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Jesko Raffin (27.): Jesko Raffin schaffte es am Ende des Tages nur auf den 27. Rang. Am Vormittag konnte er nur auf 18. werden, am Nachmittag lief es mit Rang 13 etwas besser. In der Gesamtwertung reichte es trotzdem nur für viertletzten Platz mit einer 2:01.860 als Bestzeit.

Robin Mulhauser (28.): Ein ähnliches Schicksal wie Raffin traf auch seinen Landsmann Robin Mulhauser. Zwar blieb der Schweizer in beiden Sessions konstant auf dem 15. Platz, am Ende reichte es aber nur für den 28. Rang in der Gesamtwertung. Seine schnellste Rundenzeit war eine 2:02.090.

"Ein Problem tauchte auf, das in den Tests zuvor noch nie dagewesen war: Vibrationen am Vorderrad. Das ist irgendwie bizarr und hindert mich daran, schneller zu fahren. Am Ende der Session war ich hinter Baldassari, ich wollte an ihm dranbleiben, aber das Vorderrad ist dabei mehrfach ausgebrochen. In den letzten Tagen haben sich die Streckenverhältnisse stark verändert. Vielleicht wegen des Regens am Mittwoch, vielleicht auch wegen der vielen Trainings aller Kategorien. Wir müssen fast alles, was wir in der Vorwoche hier herausgetüftelt haben, neu überdenken und praktisch wieder mit einem frischen weissen Blatt Papier beginnen. Natürlich muss auch der Fahrer Fortschritte machen, aber vor allem technisch müssen wir bis zur Qualifikation dringend vorwärts kommen. Am Samstag will ich unter allen Umständen in die Top-20, noch besser wäre natürlich ein Startplatz in den Punkterängen, also in den Top-15."


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