Das Qualifikationsrennen der Weltcup GT in Macau bleibt ohne größere Zwischenfälle. Pole-Setter Antonio Fuoco distanziert die Konkurrenz am Start und blickt nicht mehr zurück. Dahinter hält Yifei Ye die Konkurrenz hinter sich und sorgt für einen Ferrari-Doppelsieg. Alessio Picariello im Absolute-Porsche komplettiert das Podium. Dahinter belauert sich das Feld während des gesamten Rennens.
Start: Fuoco und Marciello fliegen, Mortara in der Auslaufzone
Der Start: Antonio Fuoco im AF-Corse-Ferrari erwischt einen starken Start und verteidigt Platz eins. Dahinter muss sich Ye hart verteidigen, kann aber Platz zwei halten. Raffaele Marciello mit seinem Rowe-BMW attackiert den Harmony-Ferrari, muss aber wieder zurückstecken und sortiert sich auf Platz vier hinter Picariello im Absolute-Porsche ein. Fuoco dagegen nutzt die Gunst der Stunde in den ersten Runden und baut sich einen Vorsprung von über drei Sekunden nach zwei Runden auf,
"Mister Macau" Edoardo Mortara im Abolute-Corse-Lamborghini erwischt hingegen einen Start zum Reinfallen. Nach Aberkennung seiner schnellsten Superpole-Runde musste er von Platz zehn starten. Doch er bog mit seinem Lamborghini in Kurve drei in die Auslaufzone ab und fällt auf den letzten Platz zurück. Das ist durch den Ausstieg von Mercedes der 16. Platz. Mehrere Autos drehen sich in der Kurve und fallen zurück. Namentlich Goethe und Haase. Eine Unterbrechung des Rennens ist dafür allerdings nicht nötig.
GT3-Fahrer belauern sich in Macau
Ye im Harmony-Ferrari hält in den Runden danach alle Autos bis Ayhancan Güven auf Platz sechs hinter sich und verkleinert die Lücke zu Fuoco wieder etwas auf unter drei Sekunden. Im restlichen Feld passiert in dieser Phase wenig.
Auf dem engen Straßenkurs in Macau sind Überholmöglichkeiten rar - und die eigene Startposition will niemand wirklich riskieren. Daher bleibt es beim Belauern. Lediglich Heinrich im Schumacher CLRT-Porsche zuckt auf der Start/ Ziel-Geraden im Kampf gegen Luca Engstler im Absolute-Corse-Lamborghini mehrere Male bis zur letzten Runde, kommt allerdings nicht vorbei.
An der Spitze lässt sich Antonio Fuoco den Sieg nicht mehr nehmen. Der AF-Corse-Ferrari lässt ihn nicht einmal ansatzweise anbrennen und kommt nach 12 Runden mit 2,5 Sekunden Vorsprung vor dem Harmony-Ferrari von Ye ins Ziel. Picariello, Marciello und Eriksson komplettieren die Top-5. "Wir hatten einen sehr guten Start. Die Leute hinter mir waren aber sehr schnell, wir haben einen guten Job gemacht", so Fuoco nach dem Rennen.
Wie es beim Macau Grand Prix 2025 am Samstag und morgigen Sonntag weitergeht und wie ihr die Rennen im TV und Livestream verfolgen könnt, lest ihr in unserer Programmübersicht:



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