Die Formel 3 Euro Serie startet 2005 im Rahmen des Formel 1 Grand Prix von Monaco. Das gaben die Ausrichter der Formel 3 Euro Serie, die FFSA (Fédération Francaise du Sport Automobile) und der DMSB (Deutscher Motor Sport Bund e.V.) heute bekannt. Nach langen Verhandlungen von DMSB Vize-Präsident Hermann Tomczyk mit dem Veranstalter ACM (Automobile Club du Monaco) ist es gelungen, dass die wichtigste Nachwuchsserie Europas im Rahmen des prestigeträchtigsten Formel-1-Rennens fahren kann.
Vom 19. bis 21. Mai 2005 werden die rund 210 PS starken Rennwagen der Formel 3 Euro Serie auf der 3,367 km langen Strecke durch die Häuserschluchten des Fürstentums rasen. Gegenüber dem üblichen Ablauf wird es nur leichte Änderungen geben. Am Donnerstag haben die Fahrer und Teams in einem freien Training die Möglichkeit, die Strecke kennen zu lernen. Freitag findet ein Qualifying sowie das erste Rennen statt. Das Ergebnis dieses ersten Wertungslaufs ist gleichzeitig auch die Startaufstellung für das zweite Rennen am Samstag, das nach dem Formel-1-Qualifying gestartet wird. Damit lassen die Veranstalter nach siebenjähriger Pause den traditionellen Formel 3 Monaco Grand Prix wieder aufleben. 1958 erstmals ausgetragen, gewann der heutige Jordan-Pilot Nick Heidfeld 1997 das vorläufig letzte Rennen auf dem traditionellen Stadtkurs.
Michel Boeri (Präsident ACM):
"Wir freuen uns, dass die Formel 3 Euro Serie im Rahmen unseres Monaco Grand Prix startet. Die stärkste Nachwuchsserie in Europa bereichert das Rahmenprogramm des Grand Prix enorm. Mit dem Rennen am Samstag Nachmittag knüpfen wir an die Tradition des Formel 3 Monaco Grand Prix an, der weltweit immer große Beachtung gefunden hat."
Hermann Tomczyk (Vize-Präsident DMSB):
"Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, die Formel 3 Euro Serie im Rahmen des Formel 1 Grand Prix von Monaco zu platzieren. Hintergrund ist der erfolgreiche Abschluss einer mehrjährigen Vereinbarung mit dem Automobilclub Monaco. Das unterstreicht den Wert der Serie und gibt den Fahrern die Chance, sich auf einer der herausforderndsten Strecken zu beweisen. Damit rücken Fahrer und Teams noch stärker in das Blickfeld der Formel 1, und haben die Möglichkeit sich vor großem Publikum zu präsentieren. "
Jacques Regis (President FFSA):
"Schon seit langer Zeit pflegen die FFSA und der Automobile Club de Monaco sehr enge und gute Beziehungen. Speziell, wenn es um die Rallye Monte Carlo geht, die größtenteils auf französischen Straßen gefahren wird. Aus diesem Grund sind wir mehr als glücklich, in Monaco einen Lauf zur Formel 3 Euro Serie veranstalten zu können. Die Entwicklung der vor zwei Jahren durch die Zusammenarbeit von FFSA und DMSB entstandenen Formel 3 Euro Serie war schon bisher extrem befriedigend, doch das Rennen in Monaco verleiht der Serie einen noch größeren internationalen Stellenwert."
Walter Mertes (Geschäftsführer Formel 3 Euro Serie GmbH):
"Dass wir mit der Formel 3 Euro Serie im Rahmen des Formel 1 Grand Prix von Monaco starten ist großartig. Gerade die Vergangenheit zeigt, dass der Gewinner des Formel-3-Rennens in Monaco für die Formel-1-Teams immer interessant war. Wir danken dem DMSB und insbesondere Hermann Tomczyk, der FFSA und dem ACM, dass sie das möglich gemacht haben."



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