AVL RACETECH verstärkt sein Engagement in der NTT IndyCar Series und geht eine technische Partnerschaft mit Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) ein. Im Rahmen der Kooperation fungiert AVL RACETECH nun als "Official Dynamic Vehicle Simulation Partner” des Teams und baut seine wachsende Präsenz innerhalb der Meisterschaft aus.
Hightech-Simulation für maximale Performance
Die Partnerschaft zwischen AVL RACETECH und RLL fokussiert sich auf fortschrittliche Fahrzeuge-Dynamik-Simulationen und Leistungsanalysen. AVL RACETECH stellt dem Team mit seiner AVL VSM™ RACE-Plattform eine vollständig dynamische Entwicklungsumgebung zur Verfügung, die eine virtuelle Validierung von Setup-Konfigurationen und eine datengestützte Leistungsoptimierung ermöglicht.
Erst vor kurzem gab AVL RACETECH auch die Partnerschaft mit einem anderen IndyCar-Team bekannt:
"Die Vielfalt der Rennstrecken, strenge Testbeschränkungen und der intensive Wettbewerb in der IndyCar Series erfordern hocheffiziente virtuelle Entwicklungsprozesse. Mit unserer integrierten Simulations-Toolchain kann RLL Leistungskonzepte präzise bewerten und Daten systematisch in Leistung auf der Rennstrecke umsetzen", so Michael Peinsitt, AVL Team Leader Racing.
Über die Software hinaus wird RLL von AVL RACETECH mit gezieltem Engineering-Know-how unterstützt, um eine effiziente Implementierung in die bestehenden Entwicklungsprozesse des Teams sicherzustellen.
"AVL ist weltweit führend im Bereich der Motorsport-Simulation, und alle Entwickler und Ingenieure von AVL sind selbst begeisterte Rennfahrer. Sie verstehen die besonderen Anforderungen und Zeitvorgaben. Sie arbeiten eng mit den Ingenieuren von RLL zusammen, um die Simulationswerkzeuge zu entwickeln, die für die kontinuierliche Verbesserung auf der Rennstrecke erforderlich sind. Über die neue Partnerschaft zwischen RLL und AVL könnten wir daher nicht glücklicher sein", gab Todd Malloy, Head of Race Engineering bei RLL bekannt.
Dank integrierter Cloud-Computing-Funktionalität können umfangreiche Simulationsläufe innerhalb enger Zeitvorgaben durchgeführt werden – ein wichtiger Faktor in einer Meisterschaft, in der Testfahrten auf der Rennstrecke stark eingeschränkt sind und die Vorlaufzeiten zwischen den Veranstaltungen kurz sind.
"In der IndyCar Series werden mehr verschiedene Streckenarten als in jeder anderen Serie gefahren. Es gibt Rundstrecken, Straßenkurse, Superspeedways und kurze Ovalkurse. Abgesehen von den unterschiedlichen Layouts und Belägen bedeutet dies auch, dass die Aerodynamik und Reifentypen von Veranstaltung zu Veranstaltung stark variieren. Den Teams stehen nur wenige Testtage mit limitierten Reifensätzen zur Verfügung, sodass der Schwerpunkt zur Leistungsverbesserung mittlerweile stark auf der Simulation liegt", so Malloy weiter.
RLL startet mit Mick Schumacher und AVL RACTECH in die neue IndyCar-Saison 2026
Rahal Letterman Lanigan Racing mit Sitz in Zionsville, Indiana, ist eine der etabliertesten Mannschaften im amerikanischen Formelsport. "RLL steht für jahrzehntelange Erfahrung und Erfolge im nordamerikanischen Formelsport. Die Ausweitung unseres Engagements in der IndyCar Series spiegelt die strategische Bedeutung dieser Meisterschaft für AVL RACETECH wider", erklärt AVL-Motorsportdirektorin Ellen Lohr.
Das gemeinsam von Bobby Rahal, David Letterman und Mike Lanigan geführte Team geht 2026 in sein 35. Wettbewerbsjahr und kann auf 30 IndyCar-Siege, 38 Polepositions, 112 Podiumsplatzierungen und eine Meisterschaft im Jahr 1992 zurückblicken. RLL hat auch in internationalen Sportwagen- und Langstreckenrennen bedeutende Erfolge erzielt.
In der Saison 2026 wird Mick Schumacher für RLL in der IndyCar Series antreten. Der ehemalige Formel-1-Fahrer hat bereits erste Testfahrten absolviert und bereitet sich auf seine erste komplette Saison im amerikanischen Formelsport vor. Mit dem Saisonauftakt an diesem Wochenende beginnt die technische Zusammenarbeit zwischen RLL und AVL RACETECH auf einer der anspruchsvollsten Bühnen des globalen Motorsports.

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