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IndyCar St. Petersburg 2018: Wickens-Pole bei Regen-Lotterie

Robert Wickens steht bei seinem IndyCar-Debüt in St. Petersburg auf der Pole-Position! Der Regen hilft im Qualifying ihm. Desaster für Meister Newgarden.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Robert Wickens startet bei seinem IndyCar-Debüt in St. Petersburg von der Pole-Position! In einem vom Wetter beeinflussten Qualifying setzte sich der DTM-Umsteiger am Ende gegen namhafte Konkurrenz wie Will Power und Ryan Hunter-Reay durch. Wickens schreibt damit Geschichte: Er ist der erste Rookie seit Sebastien Bourdais 2003, der gleich im allerersten Anlauf die Pole einfährt.

So lief das Fast Six: Im entscheidenden Abschnitt spielen Wickens das Wetter und das richtige Timing in die Karten. Schon in der vorherigen Session begann es zu regnen, was den Stadtkurs unfassbar rutschig machte. In Turn 1 verbremsten sich nahezu alle Fahrer mehrfach. Allerdings stoppte der Regen mitten in der Session, was zu einem finalen Shootout führte. Wickens fuhr in allerletzter Sekunde die Bestzeit in 1:01.664 und ließ damit Will Power, Matheus Leist, Jordan King, Takuma Sato und Ryan Hunter-Reay hinter sich.

So lief das Fast Twelve: Schon den zweiten Abschnitt schloss Wickens an der Spitze ab, gefolgt von Power. Hier ließ sich der Kanadier eine 1:00.543 als Bestzeit anschreiben. Eine finale Zeitenjagd auf den rot-markierten weichen Reifen verhinderte ein Regenschauer. James Hinchcliffe, Gabby Chaves, Scott Dixon, Tony Kanaan, Simon Pagenaud und Alexander Rossi scheiterten und starten damit von den Plätzen sieben bis zwölf.

IndyCar-Quali St. Petersburg: Meister Newgarden scheitert früh

So lief die Gruppenphase: Los ging das Qualifying wieder mit zwei Zwölfer-Gruppen, wobei jeweils die Top-6 den Sprung in das Fast Twelve schafften. In Gruppe 1 setzte sich Jordan King durch, dem in 1:00.048 die Bestzeit gelang. Zusammen mit ihm kamen auch Rossi, Wickens, Kanaan, Pagenaud und Hunter-Reay weiter. Der amtierende Champion Josef Newgarden scheiterte dagegen als Siebter - eine faustdicke Überraschung! Der Österreicher René Binder kam auf den zwölften und letzten Platz.

In Gruppe 2 hatte am Ende Will Power die Nase vorn. Schon hier verschlechterten sich die Bedingungen, denn Power fehlte mit 1:00.597 schon eine halbe Sekunde auf die Bestzeit der ersten Gruppe. Leist, Dixon, Hinchcliffe, Chaves und Sato folgten dem Meister von 2014 in das Fast Twelve. Endstation war die Gruppenphase hingegen für arrivierte Piloten wie Sebastien Bourdais, Marco Andretti und Graham Rahal.


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