IndyCar

Danica Patrick plaudert Team für letzten Indy-500-Start aus

Danica Patrick hat einen Vertrag für ihren letzten Start bei den Indy 500 unterschrieben. Die Bekanntgabe sollte allerdings erst später erfolgen.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Danica Patrick hat am Medientag im Vorfeld ihres letzten NASCAR-Rennens versehentlich ihr Team für ihren ebenfalls letzten Start in der IndyCar verraten. "Ich hatte noch keine Zeit, Ed und die anderen Leute zu treffen... Oh, habe ich das gerade laut gesagt? Das ist mir in meiner Karriere noch nie passiert", sagte Patrick laut Autosport.

Somit ist früher als geplant bekannt, dass Patrick bei den Indy 500 für Ed Carpenter Racing an den Start geht. Im zweiten Auto des Teams nimmt Carpenter selbst Platz, während Spencer Pigot das dritte pilotiert.

Carpenter nahm Patrick ihren Fauxpas jedoch nicht übel. "Es fühlt sich okay an, darüber reden zu können anstatt weitere Wochen damit zu verbringen, sich ahnungslos zu geben, keine Fragen zu beantworten oder sie abzuwehren", sagte er. "Ich hatte aber nicht erwartet, dass die Nachricht öffentlich wird, bevor alle Details geklärt sind."

Abschied mit 'Danica Double'

Patrick gab im November 2017 bekannt, dass sie ihre Motorsportkarriere mit dem 'Danica Double' 2018 abschließen wird. Mit letzten Starts bei den größten Rennen der NASCAR und IndyCar - den Daytona 500 und den Indy 500 - verabschiedet sie sich.

Die Daytona 500 stehen bereits an diesem Wochenende an. Mit ihrem Team Premium Motorsports hat Patrick keine allzu hohen Erfolgschancen. Ganz anders sieht die Situation bei den Indy 500 aus und das kommt Patrick sehr gelegen. Denn dieses Rennen würde sie lieber gewinnen als die Daytona 500.

"Nichts gegen Daytona, aber schon als kleines Mädchen wollte ich die Indy 500 gewinnen", verriet sie der offiziellen Webseite der IndyCar. Außerdem kehre sie mit dem Start bei den Indy 500 zu ihren Wurzeln im Formelsport zurück.

Das letzte Mal ging Patrick im Jahr 2011 in der IndyCar an den Start. Daher hofft Ed Carpenter laut Autosport auf viel Testzeit für seine Pilotin - vergleichbar mit den Sonderkonditionen, die Formel-1-Pilot Fernando Alonso im vergangenen Jahr erhielt.


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