IMSA

BMW führt enges GTLM-Feld an - Sebring-Training: Barbosa legt vor

Action Express Racing machte seinem Namen alle Ehre: João Barbosa hielt sich in seinem Corvette-DP nicht zurück und holte eine souveräne Trainingsbestzeit.
von Fabian Stein

Motorsport-Magazin.com - Sonniges Frühlingswetter begrüßte das Feld der United SportsCar Championship (USCC) zur ersten einstündigen Trainingssitzung für die 12 Stunden von Sebring. 43 der 46 gemeldeten Fahrzeuge absolvierten bei 23 Grad Celsius auf der Buckelpiste in Florida mindestens eine Runde, während die meisten Teams sich mit durchschnittlich 20 Umläufen gemächlich auf die Streckenverhältnisse einschossen.

Action Express deutlich an der Spitze

Mit 1:52,485 Minuten lies es der routinierte Brasilianer João Barbosa im Corvette-DP (mit Fittipaldi und Bourdais) keineswegs gemütlich angehen, da seine Zeit nur eine halbe Sekunde von der Pole des letzten Jahres entfernt war. Die USCC-Meister-Mannschaft von 2014 verwies die Konkurrenz mit deutlichem Abstand auf die Plätze.

In einer unaufgeregten Session belegten zwei Ligier-Prototypen nach LMP2-Reglement die folgenden Ränge: Der Shank-Honda (Pew/Negri/Wilson) platzierte sich vor dem Krohn-Judd (Krohn/Pla/Jonsson). Drei weitere Corvette-DP befanden sich in den Top-Ten, derweil der Daytona-Sieger es ruhig angehen ließen: Der einzige Riley-Ford von Chip Ganassi (Dixon/Hand/Pruett) bildete als Neunter das Schlusslicht der Spitzengruppe. Die beiden Mazda-LMP und der DeltaWing (Rojas/Meyrick/Legge) rangierten hinter den Markenpokal-Prototypen der PC-Kategorie.

GTLM-Bestzeit für BMW

Wenn acht Fahrzeuge sich innerhalb von einer halben Sekunde befinden, dann scheint eine gute Balance zu herrschen: so geschehen in der GTLM-Kategorie. Dirk Werner führte im BWM Z4 GTE (mit Auberlen und Farfus) das Feld vor dem Falken- und dem ersten Werks-Porsche 911 RSR an.

Die in Daytona siegreichen Corvette C7.R liefen auf Platz vier und sieben ein. Die Klassenränge sechs und acht für Ferrari (Kaffer/Bertolini/Fisichella) und Aston Martin (Lauda/Dalla Lana/Turner/Lamy) bedeuten bei den knappen Abständen noch lange keine Vorentscheidung.

Drei Porsche in der GTD-Klasse vorn

Bei den amerikanischen Verwandten der GT3-Klasse bildeten drei 911er die Spitze. Mario Farnbacher stellte den Alex-Job-Porsche vor die Markenkollegen von Park Place Motorsport und Magnus Racing. Jeroen Bleekemolen beförderte die beste Riley-Corvette auf Platz vier. Christopher Haase pilotierte den schnellsten Audi R8 und holte für Paul Miller Racing Rang fünf - bei 16 gemeldeten GTD-Fahrzeugen eine sehr solide Leistung.

Es folgt am heutigen Trainingstag noch eine weitere Session mit der Länge von einer Stunde bevor es am Freitag ernst wird: Nach zwei weiteren Trainings wird um 21:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Qualifikation gestartet.

Zeitplan nach mitteleuropäischer Zeit

Donnerstag, 19. März
19:25 - 20:25 Uhr: 2. freies Training

Freitag, 20. März
00:15 - 01:45 Uhr: 3. freies Training (Nachttraining)
14:50 - 15:50 Uhr: 4. freies Training
21:20 - 22:50 Uhr: Qualifying in vier Abschnitten

Samstag, 21. März
13:00 - 13:20 Uhr: Warm Up
15:40 - 03:40 Uhr: Rennen


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