Im Kampf um die Startplätze für das traditionsreiche 12-Stunden-Rennen waren Maxime Martin (BE) am Steuer der Startnummer 55 sowie Joey Hand (US) im BMW Z4 GT3 mit der Nummer 56 im Einsatz. Martin fuhr in 1:59,736 Minuten die achtschnellste Zeit in der GT-Klasse, Hand kam mit einem Rückstand von 0, 111 Sekunden auf seinen Teamkollegen auf Rang neun. Die GT-Poleposition sicherte sich Ferrari-Pilot Gianmaria Bruni (IT) mit einer Zeit von 1:58,815 Minuten.

Das BMW Team RLL hat die vergangenen Tage auf dem "Sebring International Raceway" genutzt, um wertvolle Erfahrungen mit dem BMW Z4 GTE zu sammeln. Im Rennen, das am Samstag um 10.30 Uhr Ortszeit (15.30 Uhr MEZ) beginnt, wartet nun der erste Härtetest auf das von BMW Motorsport neu entwickelte Fahrzeug. Martin wird sich am Steuer des mattschwarzen BMW Z4 GTE mit Bill Auberlen (US) und Jörg Müller (DE) abwechseln. Neben Hand gehen Dirk Müller (DE) und John Edwards (US) im Auto mit der Nummer 56 an den Start.

Stimmen zum Zeittraining

Bobby Rahal (Teamchef BMW Team RLL):
"Wir haben in dieser Woche hart daran gearbeitet, ein gutes Auto für das Rennen zu haben. Auf dem Qualifying lag nicht so sehr unser Fokus. Die anderen Fahrzeuge im Feld sind schon ausgereifter, die Teams haben mehr Erfahrung damit. Das merkt man auf einer Strecke wie Sebring natürlich. Der Abstand zur Spitze ist noch im Rahmen. Unser Auto sollte für das Rennen gut vorbereitet und zuverlässig sein. Wir werden einfach mit vollem Einsatz weiterarbeiten. Grundsätzlich bin ich für Samstag optimistisch."

Maxime Martin (BMW Z4 GTE - Startnummer 55):
"Ich bin insgesamt zufrieden mit meinem ersten ALMS-Qualifying. Viel mehr war glaube ich heute nicht möglich. Das Rennen ist lang, da kann noch eine ganze Menge passieren. Der BMW Z4 GTE hat schon eine recht gute Pace, aber es liegt natürlich noch viel Arbeit vor uns. Das wussten wir auch schon vor diesem Qualifying. Ich fühle mich auf jeden Fall sehr wohl beim BMW Team RLL. Alles ist neu für mich, aber ich komme gut zurecht."

Joey Hand (BMW Z4 GTE - Startnummer 56):
"Natürlich würden wir gerne ein bisschen weiter vorn stehen. Aber mit einem neuen Auto in eine Serie wie die ALMS einzusteigen, ist kein Spaziergang. Der BMW Z4 GTE fühlt sich schon sehr gut an. Es geht nun darum, ihn Schritt für Schritt noch besser zu machen und sein Potenzial zu erschließen. In relativ kurzer Zeit haben wir schon sehr viel geschafft. Wir sind mittendrin - und mir ist vor dem Rennen nicht bange."