IMSA

Schneller als Corvette - Fünfter Startplatz für schnellsten Porsche

Mit seinem Porsche 911 GT3 RSR nimmt Jörg Bergmeister das 1.000-Meilen-Rennen in Road Atlanta am Samstag vom fünften Startplatz in Angriff.

Motorsport-Magazin.com - Im Qualifying für das Petit Le Mans, das Saisonfinale der American Le Mans Series, fehlten dem Porsche-Werksfahrer aus Langenfeld auf dem Traditionskurs im US-Bundesstaat Georgia acht Zehntelsekunden zur Bestzeit in der GT-Klasse. Im Rennen teilt sich der fünffache Road-Atlanta-Sieger den von Flying Lizard Motorsports eingesetzten Porsche mit seinen Werksfahrerkollegen Patrick Long und Patrick Pilet.

Das war eine gute Runde, bis auf ein wenig Untersteuern war sie eigentlich perfekt.
Richard Lietz

"Von der Position liegen wir besser als erwartet vor den beiden Corvettes", sagte Jörg Bergmeister, zusammen mit Patrick Long amtierender GT-Meister der American Le Mans Series. "Das war die schnellste Runde, die wir jemals in Road Atlanta gefahren sind. Ich habe auch erwartet, dass die BMW hier vor uns liegen, weil bei diesem Rennen, das auch zum Intercontinental Le Mans Cup zählt, die Balance of Performance aus Europa gilt und wir dadurch einen noch größeren Leistungsnachteil haben. Ich hoffe aber, dass wir im Rennen näher dran sind als im Qualifying. Und dann ist alles möglich."

Mit dem Porsche 911 GT3 RSR des Teams Falken Tire landete Bryan Sellers, zusammen mit Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler Sieger in Mid-Ohio und Baltimore, auf dem zwölften Platz. Sie werden im Rennen von Martin Ragginger unterstützt. Der Amerikaner Darren Law, Teamkollege von Porsche-Werksfahrer Marco Holzer und Seth Neiman im zweiten Flying-Lizard-Porsche, belegte Rang 14.

In der Klasse GTE Am des Intercontinental Le Mans Cup fuhr Porsche-Werksfahrer Richard Lietz mit dem Porsche 911 GT3 RSR von Proton Competiton die drittschnellste Zeit. "Das war eine gute Runde, bis auf ein wenig Untersteuern war sie eigentlich perfekt", sagte der Österreicher, der zusammen mit Christian Ried und Mark Bullitt startet. "Die Strecke erinnert mich eher an ein Petit Nordschleife als an ein Petit Le Mans. Ich bin zum ersten Mal hier, aber im Rennen haben meine Teamkollegen und ich fast zehn Stunden Zeit, uns auf die Strecke einzustellen."


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