IMSA

Lucas Luhr und Klaus Graf holen zweiten Sieg der Saison - Aston Martin gewinnt in Mosport

Corvette erbt die Spitze der hart umkämpften GT-Klasse vor Ferrari und BMW.
von Eduard Einberger

Motorsport-Magazin.com - Lucas Luhr fuhr beim einzigen Auftritt der ALMS im Ausland zusammen mit seinem Teamkollegen Klaus Graf einen Start-Ziel-Sieg für das Muscle Milk Team ein.

Luhr eilte nach dem Start in seinem Lola Aston Martin vorne weg, Chris Dyson überholte das zweite Auto des Teams und folgte dem Deutschen. Nur kurz mussten der Koblenzer und sein Teamkollege Dyson ziehen lassen, der am Ende mit Rang zwei Vorlieb nehmen musste. Rang drei der LMP1 geht an den zweiten Lola des Dyson-Teams mit Steven Kane am Steuer.

Ricardo Gonzalez enteilte im Oreca FLM der LMPC nach dem Rennstart seinen Verfolgern und legte sich zu Beginn des Rennens sogar mit den LMP1 an. Sein Teamkollege Gunnar Jeannette konnte die Führung verteidigen und mit dem Sieg in Mosport die Tabellenführung ausbauen. Rang zwei geht an den LMPC von Jon Field.

Corvette erbt GT-Sieg

Dirk Müllers Teamkollege Joey Hand nutzte im BMW M3 seine Pole Position in der GT-Klasse aus und konnte sich nach dem Rennstart schnell absetzen. Jörg Bergmeister im Porsche von Flying Lizard konnte von P3 aus am zweiten M3 mit Bill Auberlen vorbeigehen und sich lange zwischen den Münchnern halten. Dahinter folgten die Corvette von Jan Magnussen und Oliver Gavin sowie der Ferrari von Toni Vilander und Jaime Melo.

Die Reihung in der Klasse änderte sich 20 Minuten vor Rennende noch drastisch, weil der Führende Dirk Werner und der Spitzenreiter der GTC aneinander gerieten und sich Spencer Pumpelly drehte. Magnussen erbte die Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab, gefolgt von Melo und den beiden BMW, die weiterhin in der Meisterschaft führen.

In der GT-Challenge war Timothy Pappas erst lange Zeit an der Spitze, sein Teamkollege Brian Wong musste sich im Verlauf des Rennens dann gegen die TRG-Porsche wehren. Zwei Minuten vor dem Ende rollte der 997 von Alex Job Racing mit Spritmangel aus. Für Dion von Moltke wäre somit der Weg frei gewesen, den Klassensieg vor dem Schwesterwagen von Spencer Pumpelly ins Ziel zu bringen, doch Pumpelly überholte seinen Teamkollegen drei Kurven vor dem Überqueren der Ziellinie.


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