IMSA

Porsche-Piloten beim Saisonfinale auf Titelkurs - Graf fährt auf den zweiten Startplatz

Mit dem Porsche RS Spyder fuhr Klaus Graf beim Qualifying in Road Atlanta die zweitschnellste Zeit.

Motorsport-Magazin.com - Mit dem Porsche RS Spyder hat Klaus Graf (Dornhan) seine starken Saisonleistungen in der American Le Mans Series (Klasse LMP) auch im Qualifying zum 1.000-Meilen-Klassiker in Road Atlanta unterstrichen. Auf dem anspruchsvollen Traditionskurs im US-Bundesstaat Georgia erzielte er mit dem vom Muscle Milk Team Cytosport eingesetzten Erfolgsrenner aus Weissach die zweitschnellste Zeit. Zur Bestzeit fehlten ihm nur 0,131 Sekunden.

"In der Mittagshitze hat sich die Strecke etwas verändert, damit hatten wir einige Probleme", sagte er. "Es war ein sehr enges Qualifying und ein kleiner Vorgeschmack darauf, was uns in diesem Finale erwartet. Doch wir haben die Testtage auf dieser schwierigen Strecke sehr gut genutzt und haben für das Rennen ein optimal vorbereitetes Auto. Und das ist das, was zählt." Das Cockpit des RS Spyder teilt er sich mit Sascha Maassen (Aachen) und Lucas Luhr (Koblenz), die für Porsche 2006 den Titel holten.

In der Klasse GT2 belegte Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) mit dem Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports den achten Platz. Zusammen mit seinem Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld) geht er am Samstag dank eines komfortablen Punktevorsprungs als Titelfavorit an den Start. Unterstützt werden die amtierenden Meister von Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), dem frischgebackenen Gewinner der Le Mans Series (Klasse GT2).

Titelfavoriten starten von Platz acht

"Der achte Platz ist natürlich nicht das Ergebnis, das wir nach unseren guten Trainingszeiten erwartet haben", sagte Patrick Long. "Trotzdem ändert das nichts an unserer Strategie für das Rennen. Wir werden versuchen, unsere Titelkonkurrenten unter Druck zu setzen und gleichzeitig auf unser Auto aufzupassen. Und natürlich dürfen wir keinen Fehler machen."

Mit dem Porsche 911 GT3 RSR des Teams Falken Tire landete Bryan Sellers (USA), der sich das Cockpit mit dem ehemaligen Porsche-Junior Martin Ragginger (Österreich) teilt, auf dem elften Platz. Der Amerikaner Seth Neiman musste im zweiten 911 GT3 RSR von Flying Liozard Motorsports mit Rang 14 zufrieden sein. Seine Teamkollegen sind sein Landsmann Darren Law sowie Porsche-Junior Marco Holzer (Bobingen).

In der Klasse GTC fuhr Tabellenführer Jeroen Bleekemolen (Niederlande) mit dem Porsche 911 GT3 Cup die schnellste Zeit. Der zweifache Porsche-Supercup-Gewinner bestreitet das Finalrennen zusammen mit seinem Bruder Sebastiaan und Tim Pappas (USA).

Der innovative Porsche 911 GT3 R Hybrid mit den Le-Mans-Siegern Timo Bernhard (Dittweiler), Romain Dumas (Frankreich) und Mike Rockenfeller (Neuwied) bestreitet sein erstes Rennen in den USA außer Konkurrenz. Er war deshalb beim Qualifying nicht am Start.


Motorsport Tickets
Wir suchen Mitarbeiter
Mitarbeiter Motorsport Designer Journalismus Programmierer Video