IMSA

Mehr als eine Genugtuung - Erster ALMS-Sieg für Dyson-Lola

Das Dyson-Duo trennt am Ende nur eine halbe Sekunde auf die Tabellenführer von Highcroft – Brabham/Pagenaud profitieren vom Verzicht Porsches.
von Eduard Einberger

Motorsport-Magazin.com - Schon der dritte Startplatz war für David Brabham und Simon Pagenaud durch den unfallbedingten Startverzicht von Klaus Graf und Greg Pickett mehr als eine Genugtuung. Im wieder einmal spannenden Rennen konnte man so auch ohne Gesamtsieg zufrieden ins Ziel steuern und die Tabellenführung ausbauen.

Nachdem die Polesetter Drayson/Cocker nach 39 Runden und einem Crash ausgefallen waren, konnte Intersport im offenen Lola und dem Vater/Sohn-Gespann Field das Rennen bis zu einem Defekt am Antrieb anführen. Highcroft ging anschließend in Führung, um am Ende doch noch eingeholt zu werden. Zehn Minuten vor Ende wurde das Feld durch eine SafetyCar-Phase nochmals neutralisiert, doch beim Restart fand Pagenaud im Acura keinen Weg vorbei an Dyson und das Team konnte zum ersten Mal mit dem Coupé gewinnen und eine seit 2005 andauernde Durststrecke beenden.

Wie zu erwarten war ging es in der GT-Klasse ebenso spannend zur Sache – Mid-Ohio sah eines der aufregendsten GT-Rennen der letzten Jahre! Nachdem das schnellste Team des Qualifyings (Vilander//Fisichella) und eine der beiden Corvette ausgefallen war, war eigentlich der Weg für BMW frei, doch die gute Boxenstrategie half nicht und Jaime Melo zeigte trotz einer fehlerhaften Benzinpumpe eine Meisterleistung und sicherte dem Risi-Competizione F430 den Klassensieg. Die verbliebene Corvette mit Gavin und Beretta wurde Zweiter, Auberlen/Milner im M3 vor den GT-Tabellenführern Jörg Bergmeister und Patrick Long (Flying Lizard-Porsche 911 GT3 RSR) Dritter.

In der LMPC sicherte sich das dominierende Team der Saison, Level 5, mit Christophe Bouchut und Scott Tucker während einer Gelbphase eine Runde Vorsprung und am Ende den Sieg. Die zweite Challenge-Klasse (GTC) ging zum dritten Mal in dieser Saison an Black Swan Racing mit dem Markenpokalspezialisten Jeroen Bleekemolen und Tim Pappas, die damit ihre Tabellenführung ausbauen konnten.


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