Formel 2

Formel 2 Österreich: Markelov gewinnt - Günther nur Zwölfter

Artem Markelov sicherte sich auf dem Red Bull Ring am Sonntag den Sieg vor George Russell und Sergio Sette Camara. Maximilian Günther wurde nur Zwölfter.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Roberto Merhi kämpfte vor dem Start schon mit Problemen. Der Spanier konnte die Box nicht rechtzeitig zur Startaufstellung verlassen. Der Start selbst fand erneut hinter dem Safety-Car statt. Daher konnte Artem Markelov ohne große Probleme seine Pole Position in die Führung in Kurve eins umsetzen. Russell attackierte bereits früh und in der ersten Runde gewann der Mercedes-Junior gleich zwei Positionen.

Merhi startete dem Feld hinterher und nahm das Rennen als 20. auf. An der Führung konnte Markelov sich direkt aus dem DRS-Fenster absetzen. Russell attackierte weiter und in Runde drei von 28 hatte er bereits Position vier erobert. Vier weitere Runden später eroberte Position zwei und war auf dem besten Kurs dazu, die Meisterschaftsführung zu übernehmen, denn Lando Norris hing auf Position sieben fest.

Markelov hatte sich aber schon 2,8 Sekunden absetzen können, aber Russell konnte seine Zeiten mitgehen. Mehr aber auch nicht. Der Russian Time-Pilot konnte seinen Vorsprung Zehntel für Zehntel ausbauen. Zur Rennmitte setzte sich das Rennen ein wenig, da alle Fahrer ihre Reifen schonen wollten, um am Ende nicht einzubrechen, wie es am Samstag zum Beispiel Maximilian Günther erging, der in den letzten zehn Runden zehn Plätze verlor.

Für Louis Deletraz und Sean Gelael war das Rennen wenige Runden vor Schluss vorbei, nachdem sie kollidiert waren. Deletraz beschädigte sich dabei den Frontflügel und Gelael hatte einen Reifenschaden hinten links. An der Spitze hatte Markelov einen ausreichenden Vorsprung auf Russell und Sergio Sette Camara. Norris fand hingegen keinen Weg nach vorne und wurde stattdessen sogar weiter nach hinten durchgereicht.

Artem Markelov konnte seinen Vorsprung in den Sieg umwandeln und gewann deutlich vor George Russell und Sergio Sette Camara. Antonio Fuoco, Alex Albon, Tadasuke Makino, Santino Ferrucci, Nicholas Latifi, Nirei Fukuzumi und Arjun Maini komplettierten die Top-Ten.


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