Zehn Jahre ist es her, seit Pedro de la Rosa im Arrows A20 seinen ersten Grand Prix in Melbourne gefahren hat. Damals kam er von Startplatz 18 auf Rang sechs nach vor. Nach einem Abstecher bei Jaguar landete er 2003 bei McLaren, wo er seitdem als Testfahrer arbeitet. Als Ersatzfahrer durfte er auch neun Rennen bestreiten. Zum Jubiläum gratulierte ihm das ganze Team. "Sein Zugang, seine Voraussicht und seine positive Art waren für mich eine Inspiration, als ich mich auf mein Formel-1-Debüt vorbereitete. Seine Anstrengungen über die Jahre haben das Team zu neuen Höhen gebracht", meint etwa Weltmeister Lewis Hamilton.

Heikki Kovalainen bezeichnet de la Rosa als sehr professionell, rechnet ihm ein großes technisches Wissen zu und meint, dass er seinen Job sehr ernst nimmt. "Er arbeitet so hart und ist immer noch 100 Prozent motiviert, dem Team und dem Auto weiterzuhelfen. Er ist auch einer der nettesten Typen im Paddock, jemand der sich zusätzliche Zeit nimmt, um sicherzustellen, dass die Fahrer in der GPDA ordentlich vertreten werden. Und, wahrscheinlich am wichtigsten, er ist jemand, der immer ein Lächeln in dein Gesicht bringen kann", sagt der Finne.

Auch bei Teamchef Martin Whitmarsh und Mercedes Sportchef Norbert Haug steht de la Rosa weiter hoch im Kurs. Whitmarsh nennt den Spanier ein gutes Beispiel eines modernen Formel-1-Fahrers, der unermüdlich arbeitet, um sicherzustellen, dass auf der Suche nach zusätzlicher Leistung alles getan wird. Der Teamchef rechnet seinem Testfahrer auch eine wichtige Rolle dabei zu, dass es im vergangenen Jahr mit dem Titel geklappt hat. Haug sagt: "Ich war hier in Melbourne als Pedro sein erstes Formel-1-Rennen für Arrows gefahren hat. Er ist so ein engagierter Fahrer und ein Spezialist mit viel Wissen - wahrscheinlich der Mann mit dem größten technischen Hintergrund in einem Formel-1-Auto."