Keine Wahl - Lizenzgebühr - Glock zahlt widerwillig
Für Timo Glock kann es keine faire Lösung im Streit um die überhöhten Superlizenzen in der Formel 1 geben. Dennoch will er die Gebühren bezahlen.
Kerstin HasenbichlerLesezeit: 1 Min
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Foto: Sutton
"Nicht jeder ist en Millionär in der Formel 1", machte sich Timo Glock im Streit um die überhöhten Superlizenzen Luft. Nachdem man 2007 für die Fahrerlizenzen noch 1.690 Euro bezahlte, sind diese Saison 10.400 Euro fällig plus eine Prämie von 2.100 Euro pro Punkt. Somit müsste Timo Glock heuer 62.900 Euro für seine Superlizenz auf den Tisch legen. "Das ist wirklich teuer", stöhnte der Deutsche. Auch wenn die Fahrer keine Wahl hätten und die überhöhten Gebühren zahlen müssen, fordert Glock zumindest ein paar Antworten.
"Für mich ist der Anstieg von 2007 auf 2008 und von 2008 auf 2009 einfach zu extrem. Und es gibt keine wirkliche Erklärung dafür", sagte Glock gegenüber Autosport. Obwohl die GPDA die Fahrer in einem Brief dazu aufrief, die Gebühren vorerst nicht zu bezahlen, gingen bereits drei Zahlungen ein. "Am Ende brauchen wir alle die Lizenzen, um zu fahren. Daher werde ich in den nächsten Tagen die Gebühren auch zahlen", erklärte Glock.
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